Universitäten in Tirol besorgt über Sparpläne ab 2028
Bild mit KI erstellt Tiroler Universitäten warnen vor Milliardenkürzungen ab 2028. Eine Demonstration in Wien ist für den 27. Mai geplant.
Die Medizinische Universität Innsbruck und die Universität Innsbruck rechnen mit erheblichen Einschnitten durch Sparpläne des Bundes ab dem Jahr 2028.
Uniko, die österreichische Universitätenkonferenz, spricht in diesem Zusammenhang von einem „Super-GAU“ für die kommende Leistungsvereinbarungsperiode.
Bundesweit soll das Budget für die Universitäten 15,5 Milliarden Euro betragen. Das entspricht einer Reduktion von rund einer Milliarde Euro gegenüber der laufenden Periode.
An der Medizinischen Universität Innsbruck befürchtet man direkte Auswirkungen auf die Ausbildung, die Forschung und die Patientenversorgung. Die Hochschule kündigte an, sich an einer Demonstration in Wien zu beteiligen.
Die Kundgebung ist für den 27. Mai 2026 in der Bundeshauptstadt vorgesehen. Die Medizinische Universität Innsbruck unterstützt die Aktion gemeinsam mit der ÖH und organisiert Busfahrten für Teilnehmende.
Auch andere österreichische Universitäten schlagen Alarm. Die Universitäten sehen durch die Kürzungen bundesweit rund 1.000 Vollzeitstellen bei Professorinnen, Professoren und vergleichbaren Positionen gefährdet. Außerdem befürchten sie Einschränkungen im laufenden Betrieb und bei notwendigen Weiterentwicklungen.
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