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Blonde Frau mit erhobenen Händen spricht an einem Besprechungstisch zu zwei PersonenBild mit KI erstellt

Die Gemeindefinanzen in Kärnten haben sich stabilisiert, die Lage bleibt aber angespannt. Viele Gemeinden stehen weiterhin unter Druck.

Die Kärntner Landesregierung befasste sich mit dem Bericht zu den Rechnungsabschlüssen 2025 der Gemeinden. Bewertet wurden 130 Gemeinden, die Statutarstädte Klagenfurt und Villach sind nicht enthalten.

Aus dem Bericht geht hervor, dass sich die Gemeindefinanzen stabilisiert haben. Gleichzeitig ist die finanzielle Situation vieler Gemeinden weiterhin angespannt.

Die Zahlen zeigen: Unsere Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Gemeinden. Gleichzeitig bleiben wir wachsam, denn die Gemeinden stehen weiterhin unter Druck. Wir stehen an der Seite der Gemeinden, um das Leben der Bürger:innen vor Ort zu stärken.

Gemeindereferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger

Positive Entwicklung bei Rechnungsabschlüssen

Insgesamt kamen 79 Gemeinden auf eine positive operative Eigenfinanzierungskraft von fast 27 Millionen Euro. Zwei Gemeinden bilanzierten ausgeglichen. Bei 49 Gemeinden lag die operative Eigenfinanzierungskraft bei rund minus neun Millionen Euro.

Im Vergleich zu den Voranschlagsentwürfen 2025 fällt die Entwicklung besser aus. Damals waren noch 80 Gemeinden von einem operativen Abgang von rund minus 35,2 Millionen Euro ausgegangen. Auch gegenüber den Rechnungsabschlüssen 2024 zeigt sich eine Verbesserung. Damals hatten 48 Gemeinden einen operativen Abgang von rund minus 14,6 Millionen Euro.

Als Faktoren für die positive Entwicklung nennt das Land Kärnten mehrere Maßnahmen. Dazu würden eine geringere Umlagenbelastung, die schrittweise Senkung der Landesumlage und Bedarfszuweisungen außerhalb des Rahmens in Höhe von rund zehn Millionen Euro gehören. Auch Konsolidierungsmaßnahmen einzelner Gemeinden hätten die Entwicklung verbessert.

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