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Richter in schwarzer Robe schreibt mit einem Stift Notizen an einem Tisch mit Aktenstapeln in einem Gerichtssaal
Ein Richter fertigt handschriftliche Notizen an einem mit Akten beladenen Tisch an.

Pläne zur Zusammenlegung kleiner Bezirksgerichte in Kärnten betreffen auch Hermagor. Koalitionsgespräche laufen, mögliche Einsparungen bei Standortkosten liegen bei drei Millionen Euro jährlich.

Das Justizministerium prüft Einsparungen durch die Zusammenlegung kleinerer Bezirksgerichte. In Kärnten stehen die Standorte Bad Eisenkappel, Ferlach und Hermagor im Gespräch.

Justizministerin Anna Sporrer bestätigte laufende Verhandlungen innerhalb der Koalition. Eine finale Einigung oder konkrete Standortliste liegt derzeit nicht vor.

Der Präsident der Richtervereinigung, Gernot Kanduth, äußerte in der ORF-Sendung „Report“ Enttäuschung darüber, dass die Standesvertretung nicht in die Überlegungen einbezogen wurde.

Kanduth wies darauf hin, dass Schließungen zwar Kosten senken könnten, die Akten jedoch weiterhin bearbeitet werden müssten. Er zeigte sich zudem skeptisch gegenüber angekündigten Entlastungen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz.

Aus Sicht des Justizministeriums sind jährliche Einsparungen von rund drei Millionen Euro bei den reinen Standortkosten möglich. Alle Arbeitsplätze sollen innerhalb der Justiz erhalten bleiben.

Die betroffenen Gerichte würden bei einer Umsetzung von größeren Standorten übernommen werden.

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