Opposition kritisiert Kostensteigerung beim Landesmedienzentrum
Opposition kritisiert Verdoppelung der Ausgaben beim Landesmedienzentrum im Rechnungsabschluss 2025 des Landes Salzburg auf 883.000 Euro.
Die Opposition im Land Salzburg kritisiert die Ausgaben des Landesmedienzentrums im Rechnungsabschluss 2025. Das Budget des Zentrums habe sich von 491.000 auf 883.000 Euro verdoppelt.
Das Land Salzburg gab im vergangenen Jahr rund 4,3 Milliarden Euro aus und nahm 358,7 Millionen Euro neue Schulden auf. Das Landesmedienzentrum beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
SPÖ-Klubvorsitzender Markus Maurer bezeichnete die Entwicklung als Verdoppelung und forderte eine Überprüfung der Mittelverwendung.
Reaktion der Landeshauptfrau
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler wies eine Budgetüberschreitung zurück. Die zusätzlichen Mittel stammten aus anderen Abteilungen und seien für Kampagnen verwendet worden.
Das Landesmedienzentrum durchlaufe einen Organisationsentwicklungsprozess. Zwei Mitarbeiterinnen verlassen das Zentrum im Sommer und werden nicht ersetzt. Für dieses Jahr erfolgte eine Verringerung der Mittel um fünf Prozent mit Fortsetzung der Maßnahme im darauf folgenden Jahr.
Bereits im September 2025 hatte es eine Debatte über die Finanzgebarung des Landesmedienzentrums gegeben.
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