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Kleinkind hält Teebeutel-Faden in Glastasse mit grünem Tee auf Holztisch
Kleinkind zieht an einem Teebeutel in einer Tasse mit Kindertee.

VKI-Test deckt verbotenes Insektizid in einem Kindertee auf. Ein Produkt erhielt die Note nicht zufriedenstellend, Restbestände im Umlauf.

Ein aktueller Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hat in einem Kindertee den Rückstand eines seit 2020 in der EU verbotenen Insektizids nachgewiesen.

Der VKI untersuchte in Kooperation mit dem EU-Projekt ToxFreeLIFEforAll 13 Tees für Babys und Kinder auf Schadstoffe und Zusammensetzung. Drei Produkte erhielten die Note sehr gut, sechs die Note gut und vier die Note durchschnittlich.

Homedi-kind Kindertee

Nur der „Homedi-kind Kindertee“ fiel mit der Note nicht zufriedenstellend durch. Darin lagen sowohl erhöhte Werte an Pyrrolizidinalkaloiden (PA) als auch eine Überschreitung des Rückstandshöchstwerts für Chlorpyrifos vor.

Sieben der getesteten Tees enthalten Fenchel. Die Europäische Arzneimittelagentur rät von Fencheltee für Kinder unter vier Jahren ab, da Estragol als krebserregend und erbgutschädigend gilt.

In einem Drittel der Produkte wurden keine PA nachgewiesen. In fünf weiteren Tees lagen die PA-Gehalte innerhalb der gesetzlichen Höchstwerte.

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