Nach Unwetter am Hochschwab: Wiener Paar gerettet
Zwei Wanderer gerieten am Hochschwab bei starkem Regen, Wind und dichtem Nebel in eine alpine Notlage. Bergrettung und Alpinpolizei fanden das leicht unterkühlte Paar und begleiteten es sicher ins Tal.
Eine unzureichende Tourenplanung dürfte zwei Wanderer aus Wien am Sonntagnachmittag, dem 19. Juli 2026, in eine alpine Notlage geführt haben. Einsatzkräfte brachten das Paar unverletzt ins Tal.
Nach einer Übernachtung im Schiestlhaus auf 2.156 Metern Seehöhe wollte das Paar aus Wien über das Hochplateau der Aflenzer Staritzen, die Hochweichsel und den sogenannten Gamssteig zu seinem Ausgangspunkt nach Seewiesen zurückkehren. Obwohl eine Wetterverschlechterung vorhergesagt war, brachen der 28-Jährige und die 27-Jährige erst gegen 10:00 Uhr auf.
Unwetter erschwerte den Weg
Gegen 14:30 Uhr zog die angekündigte Unwetterfront über den Hochschwab. Starker Regen, heftiger Wind und dichter Nebel behinderten das Weiterkommen der beiden erheblich. Mehrere Windböen rissen sie zu Boden. Wegen der eingeschränkten Sicht verloren die Wanderer schließlich die Orientierung und verständigten die Einsatzkräfte.
Rettung nur über den Landweg möglich
Die schwierigen Wetterverhältnisse ließen lediglich einen kurzen Notruf zu, bevor die Verbindung zu den beiden abriss. Ein Einsatz mit dem Hubschrauber war aufgrund der Witterung nicht möglich.
Daraufhin machten sich Einsatzkräfte der Bergrettung Turnau und der Alpinpolizei von der Graualm aus zu Fuß auf die Suche. Gegen 16:30 Uhr entdeckten sie das Wanderpaar im alpinen Gelände und begleiteten es sicher ins Tal.
Wanderer leicht unterkühlt
Der Mann und die Frau erlitten keine Verletzungen, waren allerdings leicht unterkühlt. Nur eine der beiden Personen hatte geeignete Regenbekleidung mitgeführt. Eine ärztliche Behandlung nahmen beide nicht in Anspruch.
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