Sozialroutenplan Tirol nun in 14 Sprachen verfügbar
Der Sozialroutenplan Tirol ist nun in 14 Sprachen verfügbar. Gemeinden und Bezirke können ihn auch in Papierform bestellen.
Der Sozialroutenplan Tirol bündelt mehr als 640 soziale Unterstützungsangebote im ganzen Bundesland. Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte können nach Themen und Regionen nach passenden Anlaufstellen suchen.
Das mehrsprachige Angebot wurde auf insgesamt 14 Sprachen erweitert. Neu verfügbar sind Somali, Ungarisch, Spanisch und Persisch (Farsi).
Suche nach Themen und persönlichen Kriterien
Die Plattform umfasst zwölf thematische Kategorien mit weiteren Unterkategorien. Suchergebnisse lassen sich nach Ort, Alter und Geschlecht filtern. Außerdem können barrierefreie Angebote gezielt angezeigt werden.
Die Informationen sind neben Deutsch in Englisch, Türkisch, Arabisch, Bosnisch, Rumänisch, Russisch, Italienisch, Französisch und Ukrainisch abrufbar. Die jeweiligen Einrichtungen tragen ihre Angebote selbst ein, der Verein unicum:mensch prüft sie. Zu den Einträgen gehören Kurzbeschreibungen, Kontaktdaten und Standorte.
Papierausgabe für Gemeinden und Bezirke
Gemeinden und Bezirke können den Sozialroutenplan für ihr Einzugsgebiet in Papierform bestellen. Einzelne Informationen zu Unterstützungsangeboten lassen sich über die Website in allen verfügbaren Sprachen ausdrucken.
Für Notfälle bündelt der Sozialroutenplan wichtige Rufnummern, etwa von Feuerwehr, Polizei, Rettung und dem Psychosozialen Krisendienst Tirol. Notfallkärtchen mit den wichtigsten Nummern in Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch können unter info@sozialroutenplan.at bestellt werden.
Der Sozialroutenplan Tirol ist Teil des digitalen Sozialroutenplans für Westösterreich. Entwickelt wurde die Plattform unter Leitung der Universität Innsbruck von 22 Einrichtungen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg, darunter fünf wissenschaftlichen Partnern, drei IT-Unternehmen und 14 Sozialeinrichtungen.
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