Achtjährige in Kumberg getötet: Vater legt Geständnis ab
Bild mit KI erstellt Nach dem Tod einer Achtjährigen in Kumberg zeigte sich der tatverdächtige 37-Jährige umfassend geständig. Auch die Obduktion liegt vor.
Nach dem Tod eines achtjährigen Mädchens in Kumberg im Bezirk Graz-Umgebung gibt es neue Erkenntnisse zu der mutmaßlichen Gewalttat. Der tatverdächtige 37-Jährige wurde am Mittwoch, 19. August 2026, in den Vormittagsstunden in den Hafträumen des Polizeianhaltezentrums Graz formell zur Tat einvernommen. Dabei zeigte er sich umfassend geständig.
Der 37-Jährige gab an, aufgrund von Streitigkeiten mit seiner Partnerin Suizid begehen und seine achtjährige Tochter „mitnehmen“ haben zu wollen. Die mutmaßliche Tat ereignete sich am Montagabend, 17. August 2026.
Achtjährige soll im Schlaf tödlich verletzt worden sein
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen dürfte sich der 37-Jährige in das Kinderzimmer begeben und seiner schlafenden Tochter mit einem Küchenmesser die tödlichen Verletzungen zugefügt haben.
Anschließend dürfte er ins Badezimmer gegangen sein und versucht haben, sich zu suizidieren. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde in diesem Badezimmer sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht.
Obduktion ergab massiven Blutverlust
Bei der gerichtlich angeordneten Obduktion am Dienstag, 18. August 2026, wurde als Todesursache der Achtjährigen massiver Blutverlust infolge schwerer Verletzungen am Hals festgestellt.
Die Ergebnisse der Obduktion stimmen mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen überein.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wird der Tatverdächtige in die Justizanstalt Jakomini eingeliefert. Weitere Erhebungen folgen.
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