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EVN verbucht 525,1 Millionen Euro KonzernergebnisBild mit KI erstellt

EVN meldet nach neun Monaten ein Konzernergebnis von 525,1 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit 470 bis 490 Millionen Euro.

Die börsennotierte EVN erwirtschaftete von Oktober 2025 bis Juni 2026 ein Konzernergebnis von 525,1 Millionen Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht das einem Plus von 20,8 Prozent. Der niederösterreichische Energie- und Wasserversorger setzte 2,43 Milliarden Euro um, um 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Beim Ergebnis vor Steuern standen 576,3 Millionen Euro zu Buche, ein Zuwachs von 6,6 Prozent. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet die EVN ein Konzernergebnis zwischen 470 und 490 Millionen Euro.

Schwache Erzeugungserträge bremsten das Wachstum

In den Kernmärkten lagen Wind- und Wasseraufkommen deutlich unter dem langjährigen Niveau. Niedrigere Erlöse aus erneuerbarer Stromerzeugung und der ausgelaufene Reserveleistungsvertrag des Kraftwerks Theiß mit dem Übertragungsnetzbetreiber APG wirkten sich belastend aus.

Höhere Einnahmen der Verteilnetzgesellschaften in Niederösterreich und Bulgarien stützten den Umsatz. Positiv entwickelte sich auch der regulierte Energievertrieb in Bulgarien. Das operative Ergebnis der für den Energievertrieb zuständigen EVN KG normalisierte sich.

Das EBITDA belief sich auf 748,5 Millionen Euro und übertraf den Vorjahreswert um 4,9 Prozent. At-equity bilanzierte Gesellschaften mit operativer Tätigkeit steuerten 128,7 Millionen Euro bei, 9,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Höhere Personal-, Betriebs-, Netz- und Beschaffungskosten sowie um 8,1 Prozent gestiegene Abschreibungen auf 288,1 Millionen Euro begrenzten den Anstieg. Das EBIT lag bei 460,4 Millionen Euro und damit um 3,0 Prozent über dem Vorjahr.

EVN investiert mehr als 500 Millionen Euro

Mehr als 500 Millionen Euro investierte der Konzern, so viel wie noch nie. Rund 80 Prozent dieser Summe gingen nach Niederösterreich, unter anderem in Stromnetze, erneuerbare Energie, Batteriespeicher und die Trinkwasserversorgung. Neue Anlagen und Repowering erhöhten die Windkraftleistung auf 570 Megawatt.

In Probishtip in Nordmazedonien ging ein ausgebauter Batteriespeicher mit 40 Megawattstunden in Betrieb. Die Nettoverschuldung verringerte sich auf 942,2 Millionen Euro. Ein besseres Finanzergebnis, Veranlagungserträge und die Dividende der Verbund AG stärkten das Ergebnis. Aus einem aufgegebenen Geschäftsbereich kamen 32,5 Millionen Euro, nachdem dort im Vorjahr ein Verlust von zehn Millionen Euro angefallen war. Am 27. August 2026 um 08.08 Uhr notierte die EVN-Aktie auf Tradegate bei 28,70 EUR, ein Plus von 0,88 Prozent.

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