Feuerwehreinsatz nach Unwettern im hinteren Ötztal abgeschlossen
Bild mit KI erstellt Nach den Unwettern im hinteren Ötztal endete der überörtliche Feuerwehreinsatz. Die FF Sölden beendete vorerst ihre Tätigkeiten.
Am Mittwochabend, dem 29. Juli, führten heftige Unwetter im Gemeindegebiet von Sölden zu Murenabgängen, Vermurungen und Überflutungen. Gegen 22.15 Uhr wurde der AT-Alarm ausgelöst. Die Freiwilligen Feuerwehren Sölden und Vent standen seit den Nachtstunden im Dauereinsatz.
Mehrere örtlich stationäre Gewitterzellen lösten innerhalb kurzer Zeit zahlreiche gleichzeitige Einsatzmeldungen aus. Die Bezirkszentrale Imst unterstützte die örtliche Einsatzleitung bei der Koordination, zudem wurde die Großpumpe der Freiwilligen Feuerwehr Imst nachgefordert. Die Arbeiten konzentrierten sich auf das Klärwerk im Norden von Sölden, die Rofenhöfe bei Vent und überflutete Keller im Ortsteil Gehörde.
Im hinteren Pitztal verursachte ein weiteres Gewitter mit starkem Hagel erhebliche Schäden. Vor und hinter Plangeroß gingen zwei Muren ab, verschütteten die Pitztaler Landesstraße teilweise und stauten die Pitze zurück. Wohnhäuser waren nicht betroffen, Evakuierungen waren nicht erforderlich. Die Landesstraße wurde am Donnerstag ab 13 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Bei den Aufräum- und Pumparbeiten unterstützten unter anderem der Katastrophenzug Imst-Gurgltal, der KHD-Zug Inntal/Mieming, Großpumpen aus mehreren Bezirken und das Bundesheer. An einem Einsatztag standen 126 Einsatzkräfte mit 25 Fahrzeugen sowie 31 zivile Helfer im Einsatz. Im Kellerbereich des Klärwerks lag der Wasserstand am tiefsten Punkt bei rund 1,5 Metern.
Überörtlicher Feuerwehreinsatz ist abgeschlossen
Der überörtliche Feuerwehreinsatz außerhalb des hinteren Ötztals ist abgeschlossen. Das Österreichische Bundesheer beendete seinen Assistenzeinsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr Sölden beendete vorerst ihre Tätigkeiten im Bereich von Klärwerk und Bauhof.
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