Waldbrand bei Gwendleger: Brand Aus um 12.14 Uhr
Bild mit KI erstellt Nach dem Waldbrand bei Gwendleger gab die Feuerwehr um 12.14 Uhr Brand Aus. Rund 80 Einsatzkräfte standen im Einsatz.
Am 5. August um 7.35 Uhr erfolgte mittels Sammelruf die Alarmierung zu einem Waldbrand im Bereich Gwendleger.
Von Zirl aus war in den frühen Morgenstunden eine Rauchsäule entdeckt und daraufhin der Notruf abgesetzt worden. Nach dem schweren Gewitter am Vorabend wird derzeit davon ausgegangen, dass ein Blitzschlag in einem Latschenfeld den Brand ausgelöst hatte. Anhand von Fotos, die der Einsatzleitung übermittelt worden waren, wurde das Brandereignis bestätigt. Der Einsatzleiter alarmierte die Libelle Tirol zu einem Erkundungsflug und löste den Sonderalarmplan Waldbrand aus.
Hubschrauber flog zehn Löschwasserrotationen
Als Absprungplatz für die Einsatzkräfte wurde die Umkehrschleife in Leithen eingerichtet. Dort errichteten die Einsatzkräfte ein Faltbecken für den Wassertransport per Hubschrauber. Nach den ersten Löschwasserabwürfen wurden Personal und Material per Tau in das schwer zugängliche Brandgebiet geflogen. Vor Ort erfolgten Umgrabungsarbeiten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Insgesamt wurden zehn Rotationen mit Löschwasser in das Brandgebiet geflogen. Weitere Flüge dienten dem Transport von Personal und Material. Für die An- und Abflüge des Hubschraubers wurde die B177 Seefelder Straße während der Überflüge jeweils kurzzeitig gesperrt. Die Bergrettung Seefeld/Reith sicherte die Einsatzkräfte im steilen Gelände.
Um 12.14 Uhr wurde Brand Aus gegeben. Anschließend erfolgten Aufräum- und Rückbauarbeiten.
Rund 80 Einsatzkräfte standen im Einsatz. Beteiligt waren die Feuerwehren Reith bei Seefeld, Zirl, Seefeld und Leutasch, die Flughelfer des Bezirks Innsbruck-Land, AK Seefeld, BFK IBK-Land, die Bergrettung Seefeld/Reith, die Polizei und die Straßenmeisterei. Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte dämmte den Waldbrand ein und verhinderte eine weitere Ausbreitung.
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