Kopftuchverbot: Gegner kündigen Seminare an
Bild mit KI erstellt Gegen das Kopftuchverbot an Österreichs Schulen regt sich Widerstand. Für September sind zwei Seminare und für Oktober eine Demonstration geplant.
Gegen das neue Kopftuchverbot an Österreichs Schulen formiert sich weiterer Widerstand. Für September sind zwei Seminare angekündigt, die sich mit Möglichkeiten zum Vorgehen gegen die Regelung beschäftigen sollen.
Die Veranstaltungen richten sich unter anderem an Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte. Für den 9. Oktober ist außerdem eine Demonstration gegen das Verbot geplant.
Verbot gilt mit dem neuen Schuljahr
Mit Beginn des Schuljahres 2026/27 dürfen Schülerinnen bis zu ihrem 14. Geburtstag in der Schule kein Kopftuch nach islamischer Tradition tragen.
Bei Verstößen sieht das Gesetz ein stufenweises Verfahren vor. Dieses reicht von Gesprächen mit den Betroffenen und ihren Erziehungsberechtigten bis zu Geldstrafen zwischen 150 und 800 Euro.
Kritiker sehen in der Regelung einen Eingriff in die Religionsfreiheit und Selbstbestimmung. Die Bundesregierung begründet das Verbot hingegen mit dem Schutz von Mädchen vor familiärem, religiösem oder sozialem Druck.
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