Meta erklärt Flüssigkeitskühlung für KI-Rechenzentren in Texas
Bild mit KI erstellt Meta setzt bei neuen KI-Rechenzentren auf einen geschlossenen Kühlkreislauf mit Wasser und Glykol, der laut Unternehmen wenig Wasser benötigt.
Meta beschreibt ein geschlossenes Flüssigkeitskühlsystem für KI-Server in einem Beitrag über seine KI-Infrastruktur in Texas. Nach Angaben des Unternehmens kommt die Technik in der Mehrheit seiner neuesten KI-optimierten Rechenzentren zum Einsatz.
Ein Kühlmittel aus Wasser und Glykol nimmt Wärme aus der Server-Hardware auf. Über Wärmetauscher wird die Wärme abgeführt, danach fließt das abgekühlte Gemisch wieder zu den Server-Racks. Meta rechnet damit, die Kühlmittel bis zu zehn Jahre lang nicht austauschen zu müssen.
Kühltechnik soll Wasser und Platz sparen
Ein typisches KI-optimiertes Rechenzentrum mit geschlossenem Kreislauf und Trockenkühlern verbraucht laut Meta jährlich weniger Wasser als zwei Full-Service-Restaurants. Für Gebäude ohne fest eingebaute Flüssigkühlinfrastruktur nutzt das Unternehmen eine kleinere, dezentral aufgebaute Variante mit Pumpen und Wärmetauschern.
Bei einer Luftkühlung derselben Server wäre nach Einschätzung des Unternehmens nahezu die doppelte Größe des Server-Einschubs nötig. Die Direktkühlung der Chips ermöglicht mehr GPUs pro Rack, wodurch bei gleicher Rechenkapazität weniger Racks erforderlich sind.
Meta teilt die Entwicklungen über das Open Compute Project mit der Branche. 2025 kündigte das Unternehmen dort IcePack an, eine offen verfügbare Plattform für flüssigkeitsgekühlte Netzwerk-Racks.
Für die Optimierung der Kühlung erprobt Meta zudem Reinforcement Learning. In einem Pilotversuch sank der Energieverbrauch der Zuluftventilatoren für die Luftkühlung im Durchschnitt um 20 Prozent, der Wasserverbrauch unter verschiedenen Wetterbedingungen um 4 Prozent.
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