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Oberbank erreicht 199 Mio. Euro HalbjahresgewinnBild mit KI erstellt

Die Oberbank erzielte im ersten Halbjahr 2026 nach Steuern 199,0 Mio. Euro Gewinn. Provisionen und Beteiligungen stärkten das Ergebnis.

Die Oberbank verbuchte im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn nach Steuern von 199,0 Mio. Euro. Das waren 11,0 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Zum Ergebnis trugen ein um 13,4 Prozent auf 129,1 Mio. Euro gestiegenes Provisionsergebnis und höhere Beteiligungserträge bei. Das At-Equity-Ergebnis aus assoziierten Unternehmen, das wesentlich von der Beteiligung an der voestalpine geprägt wird, erhöhte sich um 82,9 Prozent auf 39,5 Mio. Euro. Das operative Zinsergebnis ging dagegen um 0,5 Prozent auf 311,9 Mio. Euro zurück. Für Kreditrisiken stellte die Bank 24,6 Mio. Euro bereit, ein Plus von 9,6 Prozent.

Das Volumen der Firmenkredite wuchs um knapp fünf Prozent auf 18,6 Milliarden Euro. Die Forderungen an Kundinnen und Kunden lagen mit 22,367 Mrd. Euro um 3,4 Prozent über dem Stand zum Jahresende 2025. Kundeneinlagen nahmen um 1,0 Prozent auf 20.830,8 Mio. Euro zu. Das Eigenkapital erreichte 4,493 Milliarden Euro und lag damit um 7,6 Prozent höher. Bei der Bilanzsumme meldete die Oberbank einen Anstieg um 3,4 Prozent auf 29,8 Milliarden Euro.

In Ungarn will die Bank weiter wachsen. Dort betreibt sie bereits 13 Standorte, von denen einzelne personell ausgebaut werden sollen. Die Oberbank erwartet Chancen durch den Hotel- und Tourismusmarkt, die Förderung von PV-Anlagen und geplante Investitionen der EU. Auch in Deutschland sieht Martin Seiter Möglichkeiten durch Veränderungen im Bankensektor. Die Strategie 2030 der Oberbank setzt vor allem auf organisches Wachstum.

Durch Standortzusammenlegungen verringerte sich die Zahl der Filialen binnen eines Jahres um vier auf 161. Betroffen waren jeweils zwei Standorte in Wien und Tschechien. Die Oberbank beschäftigt rund 2100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Martin Seiter übernimmt mit 1. Jänner 2027 die Funktion des Generaldirektors von Franz Gasselsberger. Einen präzisen Ausblick für das Gesamtjahr gab die Bank wegen geopolitischer Unsicherheiten und der Folgen des Dürresommers nicht ab.

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