Runder Tisch zur interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt
Bild mit KI erstellt Nach den Kündigungen von vier Ärzten beriet ein Runder Tisch über die interventionelle Radiologie. Die Versorgung bleibt gesichert.
Der Leiter des Departments für Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt, Oberarzt Dott. Luca De Paoli, und drei weitere Ärzte seines Teams haben gekündigt. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner lud zu einem Runden Tisch ein. An dem Treffen nahmen Vertreter von KABEG, KABEG-Aufsichtsrat, Ärztekammer und KABEG-Betriebsrat teil. De Paoli war eingeladen, aber verhindert.
Prettner erklärte, bei dem Treffen sollten alle Seiten angehört und Lösungswege erörtert werden. Im Mittelpunkt stünden die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie eine langfristig stabile Perspektive für die interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt. Darüber habe Einigkeit bestanden, so Prettner.
KABEG kündigt Gespräche mit Betroffenen an
KABEG präsentierte ein Fünf-Punkte-Forderungspapier des Teams der interventionellen Radiologie. Darin ging es um ein Zero-Gravity-System statt schwerer Bleischürzen, Teleworking während der Rufbereitschaft, tägliche Ruhezeiten in Spezialsituationen und eine bessere Parksituation für Teammitglieder. Die KABEG erklärte, als Arbeitgeber alle Punkte erfüllt zu haben.
Weitere konkrete Forderungen oder Gründe für die Kündigungen wurden beim Runden Tisch nicht benannt. Das KABEG-Management und die KABEG-Direktion wollen zeitnah Gespräche mit den Betroffenen führen. Ärztekammer und Betriebsrat sollen daran teilnehmen.
Die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung bleibt laut dem stellvertretenden medizinischen Direktor des Klinikums Klagenfurt gegeben. Er verwies auf Vertragspflichten während der Kündigungsfristen. Zudem gebe es positive Signale aus benachbarten Bundesländern für Unterstützung im Notfall sowie aussichtsreiche Gespräche mit Bewerberinnen und Bewerbern noch im August.
Prettner bezeichnete den weiteren Ausbau und die Stärkung der interventionellen Radiologie als Ziel. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass das Team trotz der Kündigungen zu weiteren Gesprächen bereit ist.
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