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Mitglieder des Stadtsenats sitzen an einem großen Holztisch in einem hellen Sitzungssaal in Innsbruck.

Für die Sill werden 200 Meter mobile Schutzelemente angekauft, der tierärztliche Bereitschaftsdienst wird an Werktagen fortgeführt.

Der Innsbrucker Stadtsenat sprach sich einstimmig für Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit aus. Der Ausbau des Hochwasserschutzes an der Sill war bereits Ende Juli per Umlaufbeschluss fixiert worden.

Für die Sill werden weitere 200 Laufmeter mobiler Hochwasserschutzelemente mit einer Stauhöhe von rund 100 Zentimetern angekauft. Ausschlaggebend waren die Beurteilung von Expertinnen und Experten sowie die zunehmende Gefahr von Hochwasserereignissen während der Schneeschmelze und bei Starkniederschlägen.

Die Freiwillige Feuerwehr Arzl-Innsbruck erhält nach einem einstimmigen Beschluss im Jahr 2026 ein neues Löschfahrzeug mit Allrad. Es ersetzt ein 1999 angekauftes Einsatzfahrzeug und dient dem Transport von Einsatzkräften, der Brandbekämpfung sowie der Wasserversorgung in steilem oder schwer zugänglichem Gelände.

Tierärztlicher Bereitschaftsdienst wird an Werktagen fortgeführt

Der seit November 2025 bestehende tierärztliche Bereitschaftsdienst in Innsbruck wird an Werktagen von 19.00 bis 7.00 Uhr fortgeführt. Die Teilnahme der Tierärztinnen und Tierärzte ist freiwillig. Die Stadt stellt dafür jährlich 36.400 Euro bereit, das Bereitschaftsentgelt beträgt 150 Euro. Auf Wunsch der Tierärztinnen und Tierärzte sind auch Dienste von 19.00 bis 24.00 Uhr möglich, die aliquot abgegolten werden.

Der Stadtsenat stimmte zudem einstimmig einer grundsätzlichen Erklärung zur Unterstützung der ÖFB-Bewerbung für die UEFA-U21-Europameisterschaft 2029 zu. Der Österreichische Fußball-Bund möchte Innsbruck neben Altach, Ried, Linz, St. Pölten und Wien als Austragungsort für die Endrunde ins Rennen bringen. Außerdem befürwortete der Stadtsenat die Bewerbung Innsbrucks für den Access City Award.

Stadtsenat stimmt Projekt Bandari ABC zu

Der Stadtsenat stimmte einer Absichtserklärung zwischen der Stadt Innsbruck und dem Diakonie Flüchtlingsdienst für das Projekt Bandari ABC zu. Die Projektverantwortung und Umsetzung liegen bei Bandari, einer Einrichtung des Diakonie Flüchtlingsdienstes. Die dreijährige Laufzeit ist von 1. Jänner 2027 bis 31. Dezember 2029 vorgesehen. Das Projekt richtet sich an junge Männer zwischen 15 und 25 Jahren mit Flucht- und Migrationsgeschichte und soll die psychosoziale Gesundheit stärken sowie Einsamkeit und sozialer Deprivation vorbeugen.

Einstimmig beschloss der Stadtsenat auch die Einreichung eines städtischen Förderprojekts mit dem Titel „Resiliente Stadtentwicklung – Strategien zur nachhaltigen Klimawandelanpassung für zukunftsfitte Städte“. Die Einreichung erfolgt im Rahmen der Ausschreibung „Pionier-Großstadt 2026 – Partnerschaft für zukunftsfitte Großstädte“.

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