Steiermark zahlt Milchinfrastrukturbeitrag wieder aus
Bild mit KI erstellt Milchviehbetriebe in abgelegenen Lagen erhalten Unterstützung für eigene Transporte zu Sammelstellen oder Molkereien.
Das Land Steiermark stellt 235.000 Euro aus dem Landwirtschafts-Ressort für den Milchinfrastrukturbeitrag bereit.
Nicht jeder Milchviehbetrieb kann aufgrund seiner Lage direkt von einem Milchtransporter angefahren werden. In abgelegenen Regionen müssen Bäuerinnen und Bauern ihre Milch selbst zu einer Sammelstelle oder direkt zur Molkerei bringen.
Der Milchinfrastrukturbeitrag gleicht den zusätzlichen Aufwand bäuerlicher Familienbetriebe ab.
Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer erklärte, die Unterstützung richte sich an kleinstrukturierte Familienbetriebe, die durch die zusätzlichen Wege mit erheblichem Mehraufwand konfrontiert seien. Die Förderung soll die flächendeckende Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen und die Versorgung mit frischer steirischer Milch unterstützen.
Nach Angaben Schmiedtbauers sichern Milchviehbetriebe in erschwerten und abgelegenen Lagen Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum, erhalten Almen und Weiden und tragen zur Versorgung mit regionalen Lebensmitteln bei.
Anträge können bis 30. September 2026 bei den Bezirks-Landwirtschaftskammern gestellt werden.
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