WAG Loop 1 in Oberösterreich ist genehmigt
Bild mit KI erstellt Der Ausbau der West-Austria-Gasleitung soll die Importkapazität aus Deutschland von rund 90 auf 117 TWh pro Jahr erhöhen.
Für das Infrastrukturprojekt WAG Loop 1 in Oberösterreich ist die Genehmigung erteilt worden. Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer begrüßte die Entscheidung.
Gas Connect Austria errichtet zwischen Oberkappel und Bad Leonfelden einen rund 40 Kilometer langen Leitungsstrang, der weitgehend parallel zur bestehenden West-Austria-Gasleitung verläuft. Die Importkapazität aus Deutschland soll dadurch von rund 90 auf 117 TWh pro Jahr steigen und die Diversifizierung der österreichischen Gasversorgung stärken.
Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen. Der Bund unterstützt das Projekt mit bis zu 70 Millionen Euro.
Die neu errichteten Anlagen werden soweit möglich wasserstofftauglich ausgeführt. Sie schaffen die Grundlage, künftig erneuerbaren Wasserstoff über die Westroute nach Österreich zu transportieren.
Hattmannsdorfer erklärte, Österreich müsse Energie über unterschiedliche Quellen und Routen beziehen. Zusätzliche Importkapazitäten aus dem Westen reduzierten Abhängigkeiten und stärkten Haushalte und Betriebe. Strategische Energieinfrastruktur müsse rasch umgesetzt werden.
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