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Sturzflut in Nepal und Tibet: Mehr als 270 ToteBild mit KI erstellt

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet von Nepal und Tibet sind mehr als 270 Menschen tot, mehr als 1.300 gelten als vermisst.

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet von Nepal und Tibet sind mehr als 270 Menschen tot. In Tibet wurden drei Todesopfer registriert. Mehr als 1.300 Menschen gelten auf beiden Seiten der Grenze als vermisst.

Mehr als 5.000 Angehörige von Armee und Polizei beteiligen sich an der Suche. Rund 240 Menschen wurden lebend gerettet, etwa 30 Verletzte kamen in Krankenhäuser.

Zugang zu mehreren Gebieten erschwert die Suche

Zerstörte Brücken und Straßen machen Teile Nordnepals weiter nur mit Hubschraubern erreichbar. Die Flut zerstörte ganze Ortschaften und Marktplätze, riss Brücken fort, beschädigte Staudämme und verschüttete Häuser mit Schlamm.

In Nepal werden 823 Menschen vermisst, darunter mindestens 590 Touristinnen und Touristen aus dem In- und Ausland. In Tibet gelten 558 Menschen als vermisst, davon 260 Ausländerinnen und Ausländer.

Die US-Erdbebenwarte USGS ordnete die zunächst als Erdbeben gedeutete seismische Aktivität später einer Eis- und Gerölllawine nach einem Gletscherabbruch zu. Auch die nepalesische Katastrophenschutzbehörde geht nach der Auswertung von Satellitenbildern von einer Gletscherlawine als Ursache aus.

Nepal ersuchte Indien und China um Unterstützung bei den Rettungsmaßnahmen. Die EU aktivierte ihren Satellitendienst Copernicus, um die betroffenen Gebiete zu kartieren und die Hilfe vor Ort zu unterstützen.

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