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33-Jähriger nach mutmaßlichem Trickbetrug in Wien festgenommenBild mit KI erstellt

Ein 33-Jähriger wurde vorläufig festgenommen. Er soll eine 80-Jährige unter dem Vorwand, Polizist zu sein, zur Herausgabe von Schmuck und Gold gebracht haben.

Am 29. September 2026 um 14.35 Uhr bemerkten Beamte des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus im Bereich des Europaplatzes in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus den Lenker eines Fahrzeugs. Er bremste wiederholt ruckartig ab und hatte offensichtlich Schwierigkeiten, die Fahrspur einzuhalten.

Bei der Anhaltung wirkte der 33-jährige österreichische Staatsbürger auf die Beamten sehr nervös und augenscheinlich durch Suchtmittel beeinträchtigt. Bei der Amtshandlung stellte sich heraus, dass er keine gültige Lenkberechtigung besitzt. Die Aufforderung, sich einem Amtsarzt vorführen zu lassen, verweigerte er.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden und stellten die Beamten eine geringe Menge Suchtmittel sowie eine Einkaufstasche sicher. Darin befanden sich diverse Schmuckstücke, Goldmünzen, Goldbarren und ein gefälschter Polizeidienstausweis.

Die weiteren Erhebungen ergaben, dass die sichergestellten Wertgegenstände einer 80-jährigen Frau gehören. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 33-Jährige sie noch am selben Tag unter der Vorgabe, Polizist zu sein, dazu gebracht haben, die Gegenstände herauszugeben.

Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Raub, führt die weiteren Ermittlungen. Der Mann befindet sich in polizeilichem Gewahrsam.

Die Polizei warnt, dass durch Trickbetrug mit falschen Polizisten immer wieder besonders ältere Menschen um ihr Vermögen gebracht werden. Am Telefon wird den Betroffenen vorgespielt, sie könnten Opfer von Einbrechern werden und die Polizei werde ihre Wertgegenstände zur sicheren Verwahrung abholen.

Die Polizei verlangt keine Wertgegenstände zur Verwahrung. Bei verdächtigen Telefonaten rät sie, das Gespräch zu beenden und die Nummer 133 zu wählen. Weitere Informationen und Präventionstipps bietet die Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Wien unter 0800-216-346 und per E-Mail an lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@polizei.gv.at.

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