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ÖAMTC schlägt zweite Abbiegespur am Aumannplatz vorBild mit KI erstellt

Der ÖAMTC begrüßt die geplante Aufwertung, fordert aber Änderungen an der Verkehrsführung und will die Fußgängerzone nur für Ladetätigkeiten freigeben.

Der ÖAMTC bewertet die geplante Aufwertung des Aumannplatzes positiv. Die Umgestaltung des öffentlichen Raums rund um den Norbert-Liebermann-Park im Herzen Währings mit Begrünung und Aufenthaltsflächen sieht Verkehrsexperte Matthias Nagler als begrüßenswert.

Bei höherem Verkehrsaufkommen seien mit dem aktuellen Konzept der Bezirksvorstehung Rückstaus vorprogrammiert, sagt Nagler. Der Club sieht Nachbesserungsbedarf am Kreuzungsbereich Türkenschanzstraße und Gentzgasse auf der Währinger Straße stadteinwärts.

Der ÖAMTC schlägt vor, von der Währinger Straße kommend vor der Kreuzung eine zweite Fahrspur einzurichten, damit der Hauptverkehrsstrom stadteinwärts ungehindert weiterfließen könne. Nach Einschätzung des Clubs ließe sich das ohne großen Aufwand umsetzen, wenn die geplante Wien-Mobil-Radstation auf die andere Seite vor den Park verlegt würde.

Auch die geplante Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrende hält der ÖAMTC für widersprüchlich. Nagler gibt zu bedenken, dass das Queren des Aumannplatzes dadurch für Fußgängerinnen und Fußgänger nicht angenehmer und sicherer werde. In Einkaufsstraßen führe die gemeinsame Nutzung erfahrungsgemäß immer wieder zu Konflikten. Der Club plädiert dafür, die Fußgängerzone ausschließlich für Ladetätigkeiten freizugeben.

Als langfristige Perspektive nennt der ÖAMTC eine generelle Einbahnregelung auf der Währinger Straße und der Gentzgasse, verbunden mit einem Straßenbahngleis pro Fahrtrichtung. Das könnte laut Nagler die Einkaufsstraße aufwerten, den Verkehrsablauf für alle Verkehrsteilnehmer verbessern und insgesamt mehr Platz schaffen.

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