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Bis zu 4 Zentimeter: Riesenspinne erreicht die SteiermarkBild mit KI erstellt

Die bis zu vier Zentimeter große Südrussische Tarantel wurde auch in der Steiermark nachgewiesen. Für Menschen gilt die auffällige Spinne als ungefährlich.

In Österreich können ab September wieder häufiger große Taranteln beobachtet werden. Besonders auffällig ist die Südrussische Tarantel. Mit einer Körperlänge von bis zu vier Zentimetern gilt sie als größte Spinne Mitteleuropas.

Die Art kommt in Österreich hauptsächlich im Osten vor. Bekannte Vorkommen reichen vom Burgenland über Wien bis in das niederösterreichische Weinviertel. Im Jahr 2024 wurde die Südrussische Tarantel erstmals auch in der Steiermark nachgewiesen.

Als Lebensraum bevorzugt die Spinne warme und sandige Flächen mit wenig Bewuchs. Auch an Gewässerufern kann sie vorkommen.

Vor allem im Herbst sind die Tiere häufiger unterwegs. Männliche Taranteln begeben sich auf Partnersuche, während Weibchen nach geeigneten Winterquartieren suchen. Dabei können einzelne Tiere auch in die Nähe von Wohngebieten und vereinzelt in Gärten, Garagen oder Häuser gelangen.

Trotz ihrer auffälligen Größe besteht für Menschen keine Gefahr. Wird eine Tarantel in einem Gebäude entdeckt, sollte sie vorsichtig eingefangen und wieder ins Freie gebracht werden.

Neben der Südrussischen Tarantel kommt in Österreich auch die Schwarzbäuchige Tarantel vor. Sie erreicht eine Körperlänge von bis zu zweieinhalb Zentimetern und ist vor allem im Süden des Landes verbreitet.

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