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Mattle fordert Preisprüfung für Diesel und Super 95 in Tirol

Anton Mattle fordert eine amtliche Preisuntersuchung für Diesel und Super 95 in Tirol. Er verweist auf regionale Preisunterschiede.

Landeshauptmann Anton Mattle hat sich mit einer offiziellen Aufforderung an die Bundesregierung gewandt. Sie soll in Tirol nach dem Preisgesetz eine amtliche Untersuchung der Preise für Diesel und Super 95 einleiten.

Als Gründe nennt das Land höhere Kraftstoffpreise im Westen Österreichs sowie erhebliche Preisunterschiede innerhalb Tirols. Diese seien oftmals zwischen Tankstellen festgestellt worden, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt liegen.

Mattle kritisiert die Preisbildung an Tiroler Tankstellen

Mattle kritisiert auch die Weitergabe sinkender Börsenpreise. Preisanpassungen nach oben erfolgten bei steigenden Börsenpreisen oft binnen weniger Stunden, Preissenkungen an den Zapfsäulen dagegen nur langsam oder nicht im entsprechenden Ausmaß.

Die Untersuchung soll nach Tiroler Forderung ergebnisoffen klären, in welchem Ausmaß Kostenfaktoren die regionalen Preisunterschiede erklären und wie rasch Beschaffungskosten an Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden. Mattle erklärte, es gehe nicht darum, einzelne Unternehmen vorzuverurteilen.

Nach Darstellung des Landes profitieren vor allem große Konzerne, während Tankstellenpächter meist nur geringe Provisionen je verkauftem Liter erhalten und keinen Einfluss auf die Preisgestaltung haben. Mattle kündigte zudem an, Tirol werde rechtlich gegen den von ihm so bezeichneten Tiroler Sprit-Aufschlag vorgehen.

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