Peer-Review-Bericht bescheinigt Kärntner Landesrechnungshof gute Standards
Bild mit KI erstellt Der Abschlussbericht bewertet die Erfüllung internationaler Standards durch den Kärntner Landesrechnungshof als gut.
Bei einer Pressekonferenz im Landhaus in Klagenfurt übergab das Peer-Review-Team den finalen Bericht an den Direktor des Kärntner Landesrechnungshofs, Günter Bauer, und an den Ersten Präsidenten des Kärntner Landtages, Andreas Scherwitzl.
Werner Sedlak, Direktor des Stadtrechnungshofs Wien, und Jens Michel, Präsident des Sächsischen Rechnungshofs, führten das Team. Es hatte den Kärntner Landesrechnungshof in einem Peer Review überprüft.
Prozess endete im Juli 2026
Der Prozess begann mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding im April des Vorjahres. Er endete im Juli 2026 nach einer Analysephase, einer Vor-Ort-Einschau, der Berichtserstellung und der Einarbeitung von Stellungnahmen des Kärntner Landesrechnungshofs.
Geprüft wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen, Strategie und Planung, Unabhängigkeit, Personalwesen, Personalausstattung, Prüfungsplanung und -durchführung, Qualitätskontrolle und -sicherung sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Das Team bewertete die Erfüllung der internationalen Standards für Oberste Rechnungskontrollbehörden durch den Kärntner Landesrechnungshof als gut. Es hob auch dessen strategisches Konzept hervor, das konkrete Vorgaben und Zielerreichungen für das verfassungsrechtliche Mandat definiert.
Am Vortag der Pressekonferenz traf sich in Klagenfurt die Arbeitsgruppe für Peer Reviews. Vertreter des Kärntner Landesrechnungshofs, des Stadtrechnungshofs Wien, des Sächsischen Rechnungshofs, des slowenischen Rechnungshofs, von Audit Scotland und der EURORAI diskutierten über die Rolle solcher Organisationsprüfungen für Qualitätssicherung und Organisationsentwicklung regionaler Rechnungshöfe in Europa.
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