Planungswettbewerb für Mitte 15 in Wien startet
Bild mit KI erstellt Für das Westbahnareal hat die Stadt Wien den Wettbewerb für Mitte 15 gestartet. Geplant sind rund fünf Hektar öffentlich zugänglicher Grünraum.
Die Stadt Wien hat den städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb für das Projekt Mitte 15 am Westbahnareal gestartet.
Das Projektgebiet liegt auf einer ÖBB-Fläche zwischen Felberstraße und den Gleisanlagen. Herzstück des rund sechs Hektar großen Areals wird ein zirka fünf Hektar großer, öffentlich zugänglicher Grün- und Freiraum.
Jury wählt Entwurf für das Stadtteilentwicklungskonzept
Vorgesehen sind Arbeitsplätze, Kultur- und Sozialeinrichtungen sowie Wohnraum, der zu zwei Dritteln gefördert sein soll. Rund ein Hektar des Areals ist als bebaute Fläche vorgesehen.
Eine international besetzte Jury wählt in einem zweistufigen, anonymen Verfahren aus Einreichungen von Planungsteams aus ganz Europa jene Lösung, die die Ziele des Stadtteilentwicklungskonzepts Mitte 15 am besten erfüllt.
Im Sommer wurden bei 23 Stakeholder-Gesprächen Anliegen und Ideen aus dem Bezirk gesammelt. Diese Ergebnisse und Rückmeldungen der öffentlichen Auftaktveranstaltung werden den Planungsteams mit den Wettbewerbsunterlagen übermittelt.
Umsetzung ab circa 2032 vorgesehen
Die öffentliche Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 15. September 2026, von 16 bis 19 Uhr rund um den Stadtraum Mitte 15 beim Rustensteg statt. Dort können Interessierte Ziele und Ablauf des Wettbewerbs kennenlernen und Anregungen einbringen.
Grundlagen des Wettbewerbs sind das Stadtteilentwicklungskonzept, bisherige Beteiligungsergebnisse sowie Untersuchungen zu Mikroklima und Biodiversität. Zwei Brutstätten von Wildbienen sollen behutsam in das neue Quartier integriert werden.
Die Umsetzung ist ab circa 2032 vorgesehen. Geplant sind auch verbesserte Querungsmöglichkeiten sowie attraktive Fuß- und Radverbindungen.
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