Wien plant Probebetrieb für Zentrum für postvirale Syndrome
Bild mit KI erstellt Das Zentrum soll im ersten Halbjahr 2027 an einem provisorischen Standort den Probebetrieb aufnehmen, der Umbau soll voraussichtlich bis 2028 dauern.
Der 18. Wiener Gemeinderat begann am Mittwoch, 23. September, um 9 Uhr mit der Fragestunde. Drei Anfragen betrafen die Entsorgungsinfrastruktur, das geplante Zentrum für postvirale Syndrome und die Eventarena in St. Marx.
Klima- und Personalstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) sagte auf Anfrage von Michael Stumpf (FPÖ), Wien baue die Müllverbrennungskapazität weiter aus. Die Restmüllmenge sinke, während die Bevölkerung wachse. Wien verfüge über vier Müllverbrennungsanlagen mit zusammen rund 780.000 Tonnen Kapazität pro Jahr.
Czernohorszky verwies auf Abfallvermeidung, Wiederverwertung und Recycling. Der Wiener Abfallwirtschaftsplan samt Abfallvermeidungsprogramm 2025 bis 2030 umfasst 161 Maßnahmen und lag acht Wochen öffentlich auf. Die Müllabfuhr liegt in städtischer Hand, was laut Stadtrat eine umfassende Kapazitätsplanung ermöglicht.
Wien plant den Probebetrieb im ersten Halbjahr 2027
In einer Anfrage von Denis Šakić (SPÖ) an Gesundheits- und Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) ging es um das Angebot und den Zeitplan des Zentrums. Die Stadt Wien und die Sozialversicherung finanzieren und errichten das Projekt gemeinsam. Das Angebot soll differenzierte Diagnostik, die Kooperation mit allen Klinikabteilungen, individuelle Therapieplanungen und regelmäßige Therapiekontrollen umfassen.
Eingebunden werden sollen niedergelassene Ärzte und Reha-Zentren sowie Physio- und Ergotherapeut*innen und Sozialarbeiter*innen. In Krisensituationen ist Home-Treatment vorgesehen. Die MedUni Wien ist als Forschungspartner vorgesehen.
Die Vorbereitungsphase ist laut Hacker positiv abgeschlossen, das Projekt befindet sich in der Umsetzungsphase. Die Immobilie für das Zentrum ist gefunden, auch Verträge gehören zu den Umsetzungsthemen. Der Umbau soll voraussichtlich bis 2028 dauern. Deshalb ist für das erste Halbjahr 2027 ein Probebetrieb an einem provisorischen Standort vorgesehen.
Eventarena bleibt in der Projekt- und Vorbereitungsphase
Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak (SPÖ) beantwortete eine Anfrage von Hannes Taborsky (ÖVP) zur geplanten Eventarena in St. Das Verfahren befindet sich in einer Projekt- und Vorbereitungsphase, in der wirtschaftliche und architektonische Fragen behandelt werden. Der Projektpartner muss die Pläne in notwendiger Qualität entwickeln und liefern, bevor das Verfahren eingeleitet wird. Das Projekt hat noch keinen einreichungsfähigen Status.
Eine Zahlung ist bisher nicht erfolgt, da sie an eine Baubewilligung gekoppelt ist. Novak sagte, die Stadt sei von einer Baubewilligung noch ein Stück entfernt. Ziel sei, Mehrkosten für die Stadt zu vermeiden. Für die Multifunktionsarena werde derzeit nachverhandelt. Novak bezeichnete sie als großes Projekt mit hohem Finanzvolumen.
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