100 Jugendliche diskutieren im kärnten.museum mit Kärntens Regierung

Am 24. November treffen 100 Jugendliche im kärnten.museum auf alle sieben Mitglieder der Landesregierung und präsentieren ihre Vorschläge.
Am Dienstag, 24. November 2026, treffen sich im kärnten.museum 100 Jugendliche aus Kärnten zwischen 14 und 25 Jahren mit dem gesamten Regierungskollegium. Das Land bezeichnet das Treffen als Österreichs ersten Jugenddialog.
Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche und politische Fragen sowie Möglichkeiten, sich stärker am Leben im Bundesland zu beteiligen. Auf der Themenliste stehen Schule, Jobchancen, Mobilität und leistbares Wohnen, Freizeitangebote, physische Gesundheit und die Stärkung des Zusammenhalts.
In Gruppen und unterschiedlichen Räumen sollen die Jugendlichen konkrete Veränderungsvorschläge entwickeln. Dafür arbeiten sie in Workshops und digitalen Formaten gemeinsam mit Expertinnen und Experten. Im Laufe des Tages stellen sie ihre Vorschläge allen sieben Regierungsmitgliedern vor.
AK-Jugendstudie dient als Grundlage
Die Ende Juni präsentierte AK-Jugendstudie bildet die Grundlage des Dialogs. Unter dem Motto „Sag uns, was geht“ wurden dafür rund 1.900 Kärntnerinnen und Kärntner zwischen 14 und 25 Jahren befragt.
Bildungslandesrat Peter Reichmann hat den Jugenddialog initiiert und will die Studienergebnisse mit den 100 Jugendlichen weiterbearbeiten. Aus dem Austausch soll ein Aktionsplan mit einem praxisnahen Arbeitsprogramm entstehen. Die Vorschläge sollen konkret sowie finanziell und realistisch umsetzbar sein. Reichmann will den Aktionsplan nach dem Dialog an alle Mitglieder des Regierungskollegiums herantragen.
Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren können sich bis 10. November online bewerben. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 beschränkt, eine Anmeldung ist noch keine Zusage. Bei der Auswahl soll eine möglichst repräsentative Gruppe entstehen. Dabei zählen unter anderem Alter, Bildungs- und Ausbildungswege sowie Wohnort.
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