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Visualisierung des Schillerhof-Eingangs mit heller Fassade und begrüntem Vorplatz.

Der Schillerhof wird generalsaniert und für mehrere Mieter als Büro- und Gewerbehaus genutzt. Die Übergabe ist für Ende 2030 geplant.

Die ÖBB planen, das historische Ensemble Schillerhof zwischen Staatsoper, Karlsplatz und Schillerpark generalsanieren und das Dachgeschoß ausbauen zu lassen. Danach soll das Gebäude als Büro- und Gewerbehaus für mehrere Mieter genutzt werden. Die ÖBB entwickeln den Standort selbst und behalten ihn im Eigentum. In einer Machbarkeitsstudie setzte sich das Modell mit mehreren Mietern gegen Alternativen durch.

Vorgesehen sind rund 22.000 Quadratmeter flexible Büroflächen, rund 3.000 davon auf jedem Geschoß. Die Grundrisse sollen frei einteilbar sein. Die Erdgeschoßzonen zur Operngasse bleiben während der gesamten Bauzeit geöffnet. Dazu zählen eine Apotheke, ein Restaurant und Geschäfte.

Die Sanierung umfasst das Ensemble vom Keller bis unter das Dach. Die historische Fassade und die Stiegenhäuser bleiben erhalten, die Gebäudetechnik wird vollständig erneuert. Im Dachgeschoß entstehen zusätzliche Flächen mit Blick über die Innenstadt. Im Inneren sollen geöffnete Geschoße zusammenhängende Flächen für moderne Arbeitswelten ermöglichen. Als Planungsziele nennen die ÖBB energieeffiziente Gebäudetechnik, geringe Betriebs- und Lebenszykluskosten sowie eine Zertifizierung nach ÖGNI Gold und die Anforderungen der EU-Taxonomie.

Baubeginn ist für Mitte 2028 geplant

Die Bauphase soll rund 26 Monate dauern, die Fertigstellung ist für Sommer 2030 vorgesehen. Ende 2030 sollen die Mieterinnen und Mieter das Gebäude übernehmen und mit dem Innenausbau beginnen.

Die ÖBB führen bereits Gespräche mit möglichen Mietern, darunter öffentliche Stellen und Kanzleien. Im Fokus stehen Groß- und Ankermieter, die größere zusammenhängende Flächen benötigen.

Der Schillerhof wurde zwischen 1870 und 1872 errichtet. 1896 kaufte ihn der Pensionsfonds der k. k. österreichischen Staatsbahnen und vermietete ihn an das Eisenbahnministerium. Ab 1945 befand sich dort die Generaldirektion der Österreichischen Bundesbahnen, seither wurde das Gebäude als Büro genutzt.

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