Apple stellt iPad mini mit OLED-Display und A20 Pro vor
Bild mit KI erstellt Apple hat das neue iPad mini mit OLED-Display und A20 Pro vorgestellt. Vorbestellungen starten am 28. Oktober.
Apple bringt sein Kompakt-Tablet mit OLED-Display und A20 Pro auf den Markt. Das Gerät ist leichter und flacher als sein Vorgänger. Die Einstufung IP67 bescheinigt ihm Widerstand gegen Wasser und Staub.
Ab 28. Oktober lässt sich das Tablet bestellen. Der Verkauf beginnt am 6. November. In Österreich kostet das Wi-Fi-Modell ab 749 Euro, die Version mit Wi-Fi und Mobilfunk ab 919 Euro. Für den Bildungsbereich beginnt der Preis bei 699 Euro. Mitternacht und Polarstern lauten die beiden Farbvarianten. Beim Speicher stehen 128, 256 oder 512 GB zur Wahl.
Das OLED-Display liefert bis zu 1.200 Nits
Das Display misst 8,5 Zoll in der Diagonale. Eine optionale Ausführung mit Nanotexturglas verringert bei hellem Umgebungslicht störende Spiegelungen.
Die Displayränder beanspruchen gegenüber dem Vorgängermodell 24 Prozent weniger Breite, während das Gerät insgesamt gleich kompakt ausfällt.
Bei maximaler Helligkeit erreicht das Display bis zu 1.200 Nits. Das entspricht mehr als dem Zweifachen des Spitzenwerts der vorherigen Generation. Im Vollbildmodus erreicht das Display 600 Nits für SDR- und HDR-Inhalte. Das Gerät ist 5,4 Millimeter dünn. Apple zufolge beruht die IP67-Einstufung auf Tests unter kontrollierten Laborbedingungen. Sie gilt für bis zu 30 Minuten in höchstens einem Meter Tiefe. Mit der Zeit kann die Widerstandsfähigkeit nachlassen. Bei Feuchtigkeit am Gerät ist Laden tabu. Schäden durch Flüssigkeit fallen nicht unter die Garantie.
Apple stattet das Modell mit Kamera, Funktechnik und Software aus
Der A20 Pro enthält eine 7-Core-GPU mit Neural Accelerators in jedem GPU-Kern und eine CPU mit bis zu sechs Kernen. Bei KI-Berechnungen liegt das Tempo laut Apple im Vergleich zum Vorgänger bei bis zu dem 4,5-Fachen, bei grafischen Anwendungen bei bis zu dem 2,7-Fachen. Die Multithread-Leistung soll bei typischen Anwendungen um bis zu 60 Prozent zulegen. In der Speicherausführung mit 512 GB arbeitet eine Dual 16-Core Neural Engine.
An der Längsseite sitzt die 12-MP-Center-Stage-Frontkamera. Die 12-MP-Weitwinkel-Rückkamera unterstützt Smart HDR 4 und 4K-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Ein Acoustic Display soll für besseren Klang sorgen. Der N1-Chip unterstützt WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. In den Cellular-Modellen kommt das C2-Modem zum Einsatz, das laut Apple Mobilfunkübertragungen um bis zu 50 Prozent beschleunigt.
Zu den Neuerungen von iPadOS 27 und der nächsten Generation von Apple Intelligence zählen unter anderem Bildbearbeitungswerkzeuge sowie die App Image Playground. Diese kann fotorealistische Bilder erstellen. Unter iPadOS 27.2 lässt sich die Anzeige des Tablets auf einen angeschlossenen Bildschirm ausdehnen. Das Gerät ist mit dem Apple Pencil (USB-C) und dem Apple Pencil Pro kompatibel. Apple gibt den Recyclinganteil des Geräts mit 35 Prozent an. Das Gehäuse besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium, die Batterie zu 100 Prozent aus recyceltem Kobalt.
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