Trump lehnt Einwanderer aus Norwegen wegen Friedensnobelpreis ab
Bild mit KI erstellt US-Präsident Donald Trump nennt den ausgebliebenen Friedensnobelpreis als Grund, Einwandernde aus Norwegen abzulehnen.
Bei einem Wahlkampfauftritt am Sonntag (Ortszeit) in Port Huron im US-Bundesstaat Michigan wandte sich US-Präsident Donald Trump gegen den Zuzug von Menschen aus Norwegen in die USA. Zur Begründung verwies er darauf, dass ihm der Friedensnobelpreis nicht zuerkannt worden sei. Zudem beleidigte er Norwegen.
Dieselben Schmähungen hatte Trump früher bereits gegen Haiti, Somalia, Libyen und den Jemen gerichtet. Für Norwegen hatte er Anfang Oktober den ihm verwehrten Friedensnobelpreis als einen Makel dargestellt, den das Land nicht mehr loswerde.
Beim Auftritt in Port Huron knüpfte Trump seine Bereitschaft, Einwandernde willkommen zu heißen, an eine Bedingung: Ihr Herkunftsstaat müsse zu den Ländern gehören, die er selbst ausgewählt habe. Eine veränderte Einwanderungspolitik war bei der US-Regierung bis dahin nicht erkennbar.
In Frankreich war es zuletzt zu Unruhen gekommen. Die Verantwortung dafür schrieb Trump bei seinem Wahlkampfauftritt der Einwanderung zu.
Eine Reaktion auf Trumps Äußerungen stand bis dahin sowohl vom Nobelkomitee als auch vom norwegischen Außenministerium aus.
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