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Ardo lehnt Hilfe ab, rund 250 Arbeitsplätze stehen auf dem SpielBild mit KI erstellt

Ardo weist das Unterstützungsangebot von Bund und Land zurück. Gespräche mit potenziellen Kauf- und Übernahmeinteressenten laufen bereits.

Ardo hat ein umfassendes Unterstützungsangebot von Bund und Land abgelehnt. Das geht aus dem Antwortschreiben des Tiefkühlgemüse-Konzerns hervor, auf das Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Lorenz Mayr mit scharfer Kritik reagieren.

Rund 500 bäuerliche Betriebe produzieren auf etwa 3.300 Hektar Gemüse für die Verarbeitung durch Ardo. Im Jahr 2025 wurden rund 40.000 Tonnen Rohware im Wert von 18,5 Millionen Euro geliefert.

Bei Ardo und im Umfeld des Werks stehen rund 250 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Zudem droht eine über Jahrzehnte aufgebaute Wertschöpfungskette samt Know-how, Infrastruktur und Absatzmöglichkeiten verloren zu gehen.

Pernkopf wies die Argumentation des Konzerns zurück. Laut ihm hielten kolportierte Verluste von angeblich fünf Millionen Euro pro Jahr einem Blick in die offiziellen Bilanzen nicht stand, die ein positives Ergebnis auswiesen. Bundesregierung, Landesregierung, Landwirtschaft und Wirtschaft suchen gemeinsam nach Alternativen. Konkrete Gespräche mit potenziellen Kauf- und Übernahmeinteressenten laufen bereits auf allen Ebenen.

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