Tiroler Kooperationsprojekte erhalten rund 775.000 Euro
Bild mit KI erstellt Die Förderung löst ein Gesamtprojektvolumen von knapp 1,3 Millionen Euro aus und umfasst Vorhaben zu Bier, Hanfwerkstoffen und Brückenüberwachung.
Die Tiroler Landesregierung beschloss am Dienstag auf Antrag von Wirtschaftslandesrat Mario Gerber weitere Projektförderungen in Höhe von rund 775.000 Euro. Die Unterstützung löst ein Gesamtprojektvolumen von knapp 1,3 Millionen Euro aus.
Die Aktion ist Teil des Tiroler Technologieförderungsprogramms und unterstützt Unternehmen dabei, mit Betrieben und Forschungseinrichtungen neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln. Für eine Förderung müssen grundsätzlich mindestens drei Partner zusammenarbeiten, darunter mindestens zwei Unternehmen und höchstens eine Forschungseinrichtung. Förderungen betragen bis zu 50 Prozent der förderbaren Kosten und bis zu 150.000 Euro, bei Beteiligung einer Forschungseinrichtung bis zu 175.000 Euro. Seit dem Start hat das Land mehr als 200 Kooperationsprojekte unterstützt.
Beim geförderten Projekt „BrewBeyond“ arbeiten die Bierol GmbH aus Schwoich, das MCI | Die Unternehmerische Hochschule und die Tribaun KG aus Innsbruck zusammen. Sie wollen ein vollmundiges Bier mit 0,0 Prozent Alkohol herstellen. Dabei sollen spezielle Mikroorganismen und neue Herstellungsverfahren helfen, wichtige Aromen zu erhalten.
Für „mater hennep“ entwickeln die Universität Innsbruck, die Mg interior GmbH aus Innsbruck und die Tiroler Berghanf GmbH aus Mieming nachhaltige Werkstoffe aus gepressten Hanfstängeln. Daraus sollen stabile Materialien entstehen, die unter anderem für Möbel und den Innenausbau eingesetzt werden können. Beim Projekt „BeST“ arbeiten Modern IT Solutions e.U. aus Tulfes, die Bernard Gruppe ZT GmbH aus Hall in Tirol und das MCI an Sensoren zur Überwachung von Betonbauwerken und wollen diese mit einer bestehenden Funkplattform testen. Eine weitere, vom Land geförderte Initiative setzt auf digitale Verfahren und Künstliche Intelligenz, um Brückenschäden früh zu erkennen und Sanierungen effizienter zu planen.
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