Baupolizei bietet ab 12. November kostenlose Beratung in Wien

Die Gespräche finden jeden zweiten Donnerstag von 14 bis 18 Uhr ohne Anmeldung in wechselnden Stadtteilbüros statt.
Ab 12. November können Bürgerinnen und Bürger bei „Frag die Baupolizei“ direkt mit Expertinnen und Experten der Baupolizei sprechen. Die Beratung findet jeden zweiten Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr in wechselnden Stadtteilbüros der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) statt. Das Angebot ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Die GB* ist eine Service-Einrichtung der Stadt Wien.
Die Baupolizei beantwortet Fragen zu Bau-, Wohn- und baurechtlichen Themen. Dazu zählen etwa geplante Klimaanlagen an Fassaden, Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen auf Dächern, Bauarbeiten in Wohnungen und Veränderungen in Einfamilienhäusern. Auch Bautätigkeiten auf Nachbarliegenschaften, Kurzzeitvermietung, Kleingärten, Baubewilligungen und Bauanzeigen können Thema sein.
Die ersten Beratungen finden in drei Stadtteilbüros statt
Am 12. November ist die Beratung im GB*-Stadtteilbüro für die Bezirke sechs, zwölf, 13, 14, 15 und 23 in der Sechshauser Straße 23, 1150 Wien. Am 26. November folgt das Büro für die Bezirke sieben, acht, neun, 16, 17 und 18 in der Haberlgasse 76, 1160 Wien. Am 10. Dezember findet die Beratung im Stadtteilbüro für die Bezirke drei, vier, fünf, zehn und elf in der Quellenstraße 149, 1100 Wien, statt.
Die Fachleute informieren über baurechtliche Rahmenbedingungen sowie Rechte und Pflichten. Sie geben Orientierung zu geplanten Umbauten, dem Einbau einer Klimaanlage und dem Wunsch nach einem Parkplatz auf der eigenen Liegenschaft. Außerdem erklären sie, wann eine Bewilligung nötig ist, wann eine Bauanzeige reicht und an wen sich Menschen mit konkreten Anliegen wenden können.
Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch sagt, Vorhaben könnten an formellen Fehlern oder mangelnder Kenntnis der Bestimmungen scheitern. Dadurch könnten sich Verfahren und Bearbeitungszeiten verlängern und Antragstellende frustriert werden. Mit dem Angebot sollen Fragen zu Bauprojekten und Genehmigungen vorab geklärt und gemeinsame Lösungen gefunden werden.
Ilja Messner, Leiter der Baupolizei, sagt, viele Fragen rund ums Bauen entstünden im Grätzl und ließen sich in einem persönlichen Gespräch schnell und verständlich klären. Katharina Winzer, Projektverantwortliche bei der Baupolizei, beschreibt das Angebot als direkten Zugang zur Behörde in den Bezirken, zusätzlich zu den bekannten Kommunikationswegen.
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