Berufsmesse in Kärnten zeigt Wege zur Lehre nach der Matura

Rund 900 angehende Maturant:innen aus ganz Kärnten trafen bei „Dual Experts“ auf mehr als 35 Aussteller und lernten Berufsbilder praktisch kennen.
Die Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten (BBOK) veranstaltete die Berufsmesse „Dual Experts“ gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Kärnten im Makerspace Carinthia. Die Messe brachte angehende Maturant:innen mit Ausbildungsbetrieben, Fachberufsschulen und Beratungsexpert:innen zusammen.
Mehr als 40 Schulklassen mit rund 900 angehenden Maturant:innen aus ganz Kärnten trafen auf mehr als 35 Aussteller, überwiegend Kärntner Ausbildungsbetriebe. Sie präsentierten ihre Ausbildungsangebote und besonders die Lehre nach der Matura praxisnah.
Fachberufsschule zeigt Wege in Gastronomie und Hotellerie
Im Mittelpunkt standen Information, persönlicher Austausch und das praktische Kennenlernen verschiedener Berufsbilder. Jugendliche konnten Tätigkeiten selbst ausprobieren und direkt mit Betrieben sprechen. Das Testcenter Carinthia bot kostenlose Berufstests an.
Die Fachberufsschule Warmbad Villach stellte Ausbildungswege in Gastronomie und Hotellerie vor, darunter Köchin oder Koch, Restaurantfachfrau oder Restaurantfachmann sowie Hotel- und Restaurantfachfrau oder Hotel- und Restaurantfachmann. Direktor Peter Wallfisch berichtete, dass auch junge Erwachsene in den vergangenen Jahren nach der Matura eine Lehre in der Gastronomie begonnen hätten. Sie brächten Allgemeinbildung, Selbstständigkeit und Lernerfahrung mit und lernten in der Lehre das praktische Handwerk und den Berufsalltag.
Peter Storfer, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, nannte Spezialisierungen, die Meister- oder Befähigungsprüfung, verantwortungsvolle Aufgaben in Unternehmen und die Selbstständigkeit als mögliche weitere Wege nach der Lehre.
Benno Tosoni, Leiter der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Kärnten, erklärte, Maturant:innen brächten bereits Wissen, Reife und überfachliche Kompetenzen mit. Die Duale Akademie bietet laut Tosoni standardmäßig eine verkürzte Ausbildungszeit, einen angepassten Berufsschullehrplan, zusätzliche Kompetenzen und eine attraktive Bezahlung. Nach einem weiteren Jahr Berufspraxis kann der anerkannte Abschluss „DA-Professional“ erworben werden.
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