AK fordert Arbeitsmarktstrategie für Kärnten
Bild mit KI erstellt Im September stieg die Zahl der Arbeitslosen einschließlich Schulungsteilnehmender in Kärnten auf 18.462, während das AMS 6.140 offene Stellen meldete.
Im September stieg die Zahl der Arbeitslosen einschließlich Schulungsteilnehmender in Kärnten um 1,2 Prozent auf 18.462. Die Zahl der offenen Stellen nahm um 14,5 Prozent auf 6.140 zu, meldete das Arbeitsmarktservice Kärnten (AMS).
In Hermagor sank die Arbeitslosigkeit um 8,9 Prozent und in St. Veit an der Glan um 4,1 Prozent. In Wolfsberg stieg sie um 5,6 Prozent und in Feldkirchen um 5,3 Prozent. Besonders gefragt sind Arbeitskräfte im Bau sowie in Metall- und Elektroberufen.
AK fordert Unterstützung für Betriebe und bessere Mobilität
AK-Präsident Günther Goach fordert gezielte regionale Wirtschafts- und Arbeitsmarktimpulse. Die Kombination aus mehr offenen Stellen und steigender Arbeitslosigkeit in einzelnen Bezirken müsse genauer betrachtet werden, sagt er. Arbeitsplätze und Arbeitssuchende sollten regional besser zusammenfinden. In Bezirken mit steigender Arbeitslosigkeit sollen Betriebe bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen unterstützt werden.
Die AK verlangt bessere öffentliche Verkehrsverbindungen, leistbare Mobilität und Unterstützung für den Weg zur Arbeit und zurück. Als mögliche Maßnahme nennt sie Anpassungen der Arbeitszeiten. Jürgen Kopeinig, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Steuerpolitik, sagt, Arbeitssuchende dürften nicht daran scheitern, dass ein passender Arbeitsplatz schwer erreichbar ist.
Die geforderte regionale Arbeitsmarktstrategie soll die unterschiedlichen Entwicklungen in den Bezirken berücksichtigen. Sie soll Beschäftigung vor Ort sichern, in strukturschwächeren Regionen neue Arbeitsplätze schaffen und die Vermittlung in bestehende offene Stellen erleichtern.
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