Kärnten ehrt 25 Einsatzkräfte mit Katastropheneinsatzmedaillen

Das Land Kärnten zeichnete 25 Feuerwehr- und Wasserrettungskräfte aus. Für die Übung „Combined Success“ sind im November 2.500 Beteiligte angekündigt.
Das Land Kärnten hat 25 Männer aus Freiwilligen Feuerwehren und der Wasserrettung mit Katastropheneinsatzmedaillen in Silber und Bronze ausgezeichnet. Die Medaillen überreichten Landeshauptmann Daniel Fellner, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger.
Die Verleihung fand am Mittwoch, dem 30. September, statt. An der Feier nahmen auch Landesamtsdirektor-Stellvertreter Markus Matschek und der Katastrophenschutzbeauftragte des Landes, Christian Gamsler, teil.
Fellner hebt die Bedeutung freiwilliger Einsätze hervor
Fellner sagte, Katastropheneinsätze verlangten fachliches Wissen, gutes Zusammenspiel, Mut und Einsatzbereitschaft. Eine Seite der Medaille erinnere an die Leistung der Geehrten, die andere mache den Dank des Landes sichtbar. Gruber bedankte sich bei den Feuerwehren und der Wasserrettung für ihr Engagement. Lagger-Pöllinger sagte, die Einsatzorganisationen leisteten einen Beitrag zu Sicherheit und Miteinander.
Fellner sagte, die Politik müsse für Rahmenbedingungen, Infrastruktur und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren sorgen. Als Beispiel für die Vorbereitung auf den Ernstfall verwies er auf die geplante Katastrophenschutzübung „Combined Success“: Vom 13. bis 15. November sollen 2.500 Personen aus Behörden, Einsatzorganisationen, Bundesheer, Institutionen und Firmen drei Tage lang gemeinsam trainieren. Übungsannahme ist ein schweres Erdbeben. Die Übung soll an das Beben vor 50 Jahren in Friaul-Julisch Venetien erinnern. Fellner bezeichnete sie als größte Katastrophenschutzübung in der Geschichte des Landes.
Kärnten vergibt die Medaille in drei Stufen
Die ausgezeichneten Medaillenträger kommen aus den Bezirken St. Veit, Völkermarkt und Villach Stadt. Gold ist für besondere Leistungen im Katastropheneinsatz vorgesehen, Silber für mindestens fünf und Bronze für mindestens drei Katastropheneinsätze. Als Einsatz gilt ein Großschadensereignis, bei dem zumindest der behördliche Bezirkskrisenstab einberufen wurde.
Silber erhielten OBI Jörg Kapelarie von der BFW Klinikum Klagenfurt, Einsatzstellenleiter Christian Hafner und Regionseinsatzleiter Wolfram Krenn von der Österreichischen Wasserrettung Kärnten, OLM Jürgen Ferstl sowie Christian und HFM Sandro Poppe von der Freiwilligen Feuerwehr Griffen, FM Daniel Urban von der Stadtfeuerwehr Bleiburg und BM Andre Luttersdorfer von der Freiwilligen Feuerwehr Villach-Möltschach.
Bronze ging an Thomas Scheuermann BSc von der Österreichischen Wasserrettung Kärnten, LM Stephan Lamereiner und BI Patrick Taferner von der Freiwilligen Feuerwehr Metnitz, OBM Stefan Freitag, Daniel Gerold, LM Manuel Golob, HFM Mario Klucsarits, HLM Andreas Malinowski, FM Matteo Perchtold, HFM Markus Rader, HLM Michael Rapatz, HFM Marcel Seebacher und LM Roman Winkler von der Freiwilligen Feuerwehr Griffen, FM Ulrich Baumgartner MA, FM Raphael Dobnigg und HFM Jürgen Obertautsch von der Stadtfeuerwehr Bleiburg sowie HFM Raimund Tinkler von der Freiwilligen Feuerwehr Villach-Möltschach.
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