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KI-Symbolbild: Ein Cello und Notenblätter in einem Musikraum.Bild mit KI erstellt

Eine Petition gegen die geplanten Einsparungen zählt rund 12.000 Unterschriften. Das Bündnis verlangt auch einen Runden Tisch.

Die steirische Landesregierung soll die geplanten Einsparungen von 3,3 Millionen Euro bei den Musikschulen zurücknehmen. Dazu ruft ein Bündnis unterschiedlicher Gruppen in einem öffentlichen Brief auf. Die Kürzungen sollen noch im bereits laufenden Unterrichtsjahr greifen. Das Bündnis will erreichen, dass die Lehrenden ihre Arbeitsplätze behalten und die Musikschulen weiterhin Unterricht anbieten können.

Rund 12.000 Unterschriften sind inzwischen für eine Petition zusammengekommen, die sich ebenfalls gegen die Einsparungspläne richtet und den Brief begleitet. Zu den Zielen des Bündnisses zählt außerdem, Städten, Gemeinden und dem Ehrenamt eine verlässliche Grundlage für ihre Planungen zu verschaffen.

Den Brief tragen Interessensvertretungen von Musikschullehrenden und Schulleitungen mit. Auch Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben sich dahintergestellt, ebenso Kultur- und Musikverbände aus der Steiermark. Auf der Liste der Unterzeichnenden finden sich zudem Mitglieder des Landtags aus sämtlichen Oppositionsparteien.

Als zweite Forderung wendet sich das Bündnis mit dem Anliegen an die Landesregierung, möglichst bald einen Runden Tisch einzuberufen. Für diesen Gesprächskreis ist auch die Teilnahme der Landesregierung vorgesehen. Die Gewerkschaft Younion und das Steirische Volksliedwerk sollen daran ebenso mitwirken wie der Direktorenverband der Musikschulen und der Chorverband. Einbezogen werden sollen außerdem die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Trägergemeinden sowie der Blasmusikverband. Für die gesetzlich verankerten Interessensvertretungen von Städten und Gemeinden ist ebenfalls ein Platz in der Runde vorgesehen.

Aus den Gesprächen soll ein Konzept hervorgehen, das auf Dauer trägt. Für die Beteiligten soll dieses Konzept verbindlichen Charakter haben.

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