Christine Lagarde verlässt die EZB-Spitze am 7. Februar 2027
KI-Bild Christine Lagarde gibt die Leitung der EZB vorzeitig ab. Ihre reguläre Amtszeit wäre bis Ende Oktober 2027 gelaufen.
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, legt ihr Amt am 7. Februar 2027 vorzeitig nieder. Die EZB gab den Rücktritt der 70-jährigen Französin bekannt. Ohne den vorzeitigen Rücktritt hätte Lagarde das auf acht Jahre angelegte Amt bis Ende Oktober 2027 ausgeübt.
António Costa, Präsident des Europäischen Rates, und der EZB-Rat erhielten von Lagarde die Nachricht über ihren Rücktritt. Früher als geplant müssen sich nun die Staats- und Regierungschefs der 21 Länder mit Euro-Währung um ihre Nachfolge kümmern.
Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, hat Interesse an der EZB-Spitze bekundet. Seit Gründung der Notenbank vor mehr als 25 Jahren hat noch keine Person aus Deutschland die EZB geführt.
Auch EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat erklärt, dass sie Lagarde nachfolgen möchte. Zum Internationalen Währungsfonds nach Washington geht Schnabel Anfang Jänner 2027. Dadurch wird ihr Sitz im EZB-Direktorium, das sechs Mitglieder umfasst, vakant. Im Juni 2027 endet zudem die Amtszeit von EZB-Chefökonom Philip R. Lane.
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