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Frau in der Wirtschaft NÖ fordert 550-Euro-ZuschussBild mit KI erstellt

Gemeinsam mit der Sozialversicherung der Selbstständigen fordert die Organisation auch eine monatliche Auszahlung des Wochengeldes.

Frau in der Wirtschaft NÖ fordert gemeinsam mit der Sozialversicherung der Selbstständigen eine monatliche Auszahlung des Wochengeldes und einen zusätzlichen Betriebszuschuss von 550 Euro für Unternehmerinnen.

Die Forderungen waren Thema bei einem Treffen des Alumnae-Zukunftsnetzwerks des NÖ Politik Mentoring-Programms bei STYX Naturkosmetik in Ober-Grafendorf. Landesrätinnen Christiane Teschl-Hofmeister und Eva Prischl, Vera Sares, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft NÖ, sowie STYX-Prokuristin Michaela Stix diskutierten dort über persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Vereinbarkeit.

Nach der Begrüßung führte Stix die Teilnehmerinnen durch den Betrieb. Danach folgten eine von Claudia Pfeffer moderierte Podiumsdiskussion sowie persönlicher Austausch und Vernetzung. Stix ist Prokuristin, Mutter und Gemeinderätin sowie Absolventin des Mentoring-Programms.

Das überparteiliche Mentoring-Programm wurde 2016 ins Leben gerufen, um Frauen für politisches Engagement zu gewinnen und sie auf dem Weg in die Kommunalpolitik zu unterstützen. Der sechste Durchgang endete im Februar 2026. Das Alumnae-Netzwerk bietet Absolventinnen eine langfristige Plattform für Austausch und Vernetzung.

Frau in der Wirtschaft fordert bessere Bedingungen für Selbstständige

Für Selbstständige kann ein Betrieb während Schwangerschaft, Mutterschutz oder Familienzeit nicht einfach pausieren. Frau in der Wirtschaft setzt sich daher auch für bessere Rahmenbedingungen bei Kinderbetreuung und Kinderbetreuungsgeld sowie für Verbesserungen für Unternehmerinnen während des Mutterschutzes ein.

Beim Treffen ging es außerdem um unbezahlte Arbeit und den sogenannten Mental Load, gesellschaftliche Rollenbilder, Kinderbetreuung, familienfreundliche Arbeitsbedingungen sowie die Vereinbarkeit von politischem und gesellschaftlichem Engagement mit dem Familienleben. Landesrätin Eva Prischl sagte, Frauen übernähmen weiterhin einen großen Teil der unbezahlten Arbeit und der organisatorischen Verantwortung in Familien. Sie sprach sich für eine partnerschaftliche Aufteilung und Rahmenbedingungen aus, die echte Wahlmöglichkeiten schaffen.

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