Jahreskarte in Wien wird bei Einmalzahlung 16,10 Euro teurer
Bild mit KI erstellt Für die Wiener Jahreskarte werden ab 2027 bei monatlicher Abbuchung 524,40 Euro fällig. Der Preisunterschied zwischen digital und analog entfällt.
Für die Jahreskarte der Wiener Linien sind ab 1. Jänner 2027 bei Einmalzahlung 483,10 Euro zu bezahlen. Der bisherige Preis von 467 Euro erhöht sich um 16,10 Euro. Das entspricht einem Tagespreis von 1,32 Euro. Ob die Jahreskarte elektronisch oder als physische Karte vorliegt, spielt beim Preis dann keine Rolle mehr.
Bei monatlicher Abbuchung werden für die reguläre Jahreskarte künftig 524,40 statt 500,40 Euro fällig. Für die ermäßigte Jahreskarte Jugend, Senior und Spezial sind bei Einmalzahlung 310,40 Euro vorgesehen, um 16,40 Euro mehr als bisher. Der Tagespreis liegt hier bei 0,85 Euro. Wer die ermäßigte Jahreskarte monatlich abbuchen lässt, bezahlt künftig 326,40 Euro.
Einzelfahrten und Zeitkarten verteuern sich ebenfalls
Die Einzelfahrt verteuert sich in elektronischer Form von 3 auf 3,10 Euro, während der Preis auf Papier von 3,20 auf 3,30 Euro steigt. Bei „24 Stunden Wien“ werden digital 10,10 statt 9,70 Euro und auf Papier 10,60 statt 10,20 Euro fällig.
Die Scheckkarte für „7 Tage Wien“ verteuert sich von 25,20 auf 26,10 Euro, die elektronische Variante von 28,90 auf 30 Euro. Für „31 Tage Wien“ sind digital 77,60 statt 75 Euro und auf Papier 25,80 statt 21,90 Euro vorgesehen. „31 Tage Wien Mobilpass“ wird digital um 27,20 statt 23 Euro angeboten, die Papierausgabe um 25,80 statt 21,90 Euro.
Wer ohne gültigen Fahrschein fährt, muss 140 Euro entrichten. Das gilt sowohl bei sofortiger Begleichung als auch bei Verwendung eines Zahlscheins. Geht eine Zahlungserinnerung voraus, beträgt die Forderung 191 Euro.
Auch im Verkehrsverbund Ost-Region steigen die Preise
Die Tageskarte steigt in Niederösterreich und dem Burgenland von 4,50 auf 4,70 Euro, beim Einzelfahrschein erhöht sich der Preis von 2,30 auf 2,40 Euro. Beim VOR KlimaTicket MetropolRegion, das in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gilt, erhöht sich der jährliche Vollpreis bei Einmalzahlung von 1.019 auf 1.053,10 Euro. Für Senior sowie Jugend/Spezial sind jeweils 738,40 Euro vorgesehen.
Das VOR KlimaTicket Region deckt Niederösterreich und das Burgenland ab und kostet zum Vollpreis bei Einmalzahlung 570 Euro für ein Jahr. In den Tarifen Senior und Jugend/Spezial sind jeweils 428 Euro zu bezahlen.
Von zu Hause aus ermöglicht das Jugendticket Fahrten zur Schule und zum Lehrbetrieb, ohne dass sich der Preis von 29,60 Euro ändert. Sämtliche Linien des Verbunds in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland lassen sich mit dem Top-Jugendticket ohne Einschränkung befahren. Dessen Basispreis entspricht ebenfalls diesem Betrag. Mit dem Schuljahr 2027/28 wird dessen tariflicher Preisbestandteil valorisiert, das Top-Jugendticket verteuert sich dann von 101 auf 103 Euro.
Die Tarife folgen künftig jährlich der Preisentwicklung
Die Stadt Wien legte 2025 fest, die Wiener-Linien-Tarife jährlich zu valorisieren. Die Anpassung für 2027 orientiert sich an der Inflation, als Grundlage dient der Durchschnitt des Verbraucherpreisindex über zwölf Monate. Mit den regelmäßigen Änderungen wollen die Wiener Linien ihr Angebot langfristig erhalten und größere Tarifsprünge vermeiden. Bis Ende 2025 war die Jahreskarte für 365 Euro erhältlich gewesen, die anschließende Preisänderung war die erste seit 13 Jahren.
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