Polizei prüft 299 Fahrzeuge bei Taxi-Kontrollen in Wien und NÖ
Bild mit KI erstellt Bei der Aktion gab es 197 Anzeigen nach der Betriebsordnung und 93 Taxilenker ohne Ortskenntnis. 45 Taxameter wurden überprüft.
Am 22. Oktober 2026 führten die Landesverkehrsabteilungen Wien und Niederösterreich sowie das Stadtpolizeikommando Schwechat von 18 Uhr bis 2 Uhr eine koordinierte Schwerpunktaktion in Wien und Niederösterreich durch. Die Gruppe Sofortmaßnahmen Wien wirkte mit. Die Einsatzkräfte nahmen dabei gezielt Taxis unter die Lupe.
Sie prüften vor allem, ob die Vorgaben des Verkehrs- und Gewerberechts beachtet wurden. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr seien das besonders tatkräftige Vorgehen und das sehr gute Zusammenwirken der beteiligten Einsatzkräfte maßgeblich gewesen, so die Bewertung der Polizei.
Vertreter betonen Sicherheit und Regelkonformität im Taxiverkehr
Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, unterstrich, dass bei der Beförderung mit Taxis Sicherheit und Vertrauen besonders zählten und seine Gruppe diesen Bereich aufmerksam prüfe. Für geordnete Verhältnisse auf Wiens Straßen wolle die Gruppe auch weiterhin mit weiteren verantwortlichen Dienststellen sowie der Wiener Polizei zusammenarbeiten. Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan erklärte, gemeinsame Kontrollen trügen wesentlich zur Verkehrssicherheit bei. Der Schutz der Fahrgäste und gleiche Chancen im Wettbewerb machten diese Überprüfungen aus seiner Sicht bedeutsam.
Ekrem Gönültas, Obmann der Wiener Taxi-Innung, sagte, „schwarze Schafe“ hätten in der Branche keinen Platz. Er kündigte deutliche Folgen für jene an, die Fahrgäste in die Irre führten, Regeln aushebelten oder sich zulasten redlicher Taxibetriebe finanzielle Vorteile verschafften. Gönültas brachte seine Dankbarkeit für die Arbeit der Gruppe für Sofortmaßnahmen sowie der Polizei zum Ausdruck. Er sagte, man unterstütze die Behörden jederzeit mit Expertise. Damit würden Fahrgäste geschützt und Betriebe gestärkt, die sich an die Regeln hielten.
Bilanz weist Anzeigen und fehlende Ortskenntnis aus
Insgesamt wurden 299 Fahrzeuge überprüft. Die Bilanz umfasst 119 Alkovortests, sechs verkehrsrechtliche Anzeigen und sieben Organmandate. Eine Anzeige betraf das Lenken ohne gültige Lenkberechtigung. Ein Kennzeichen wurde abgenommen, außerdem gab es drei Anzeigen wegen technischer Veränderungen.
Bei 93 Taxilenkern wurde fehlende Ortskenntnis festgestellt. Es gab 197 Anzeigen nach der Betriebsordnung und 16 Schnellrichteranzeigen. Sieben Anzeigen betrafen das Arbeitslosenversicherungsgesetz, vier das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz. Von 45 überprüften Taxametern waren fünf mit Anzeigen verbunden.
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