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KI-Symbolbild: Eine Skifahrerin in rotem Rennanzug sitzt mit Skiern auf einer verschneiten Piste.Bild mit KI erstellt

Nach dem ersten Lauf lag Mikaela Shiffrin voran. Aus dem ÖSV-Team kam nur Franziska Gritsch in den zweiten Durchgang.

Für die österreichische Skirennläuferin Julia Scheib endete der Weltcup-Auftakt in Sölden am Samstag vorzeitig: Ein Sturz im ersten Durchgang des Riesentorlaufs bedeutete ihr Ausscheiden. Die 28-jährige Steirerin konnte sich wenig später ohne fremde Hilfe wieder aufrichten. Anschließend verließ sie die Unfallstelle selbstständig.

Scheib hatte das Rennen unmittelbar nach Alice Robinson mit der zweiten Startposition aufgenommen. An der ersten Zwischenzeit schien für sie ein Vorsprung von 31 Hundertstelsekunden auf. Auf dem steilen Pistenabschnitt fand sie dann keinen Halt mehr. Der Sturz schleuderte sie in die Luft, ehe sie auf der Piste aufschlug.

Nach Sölden war Scheib als Siegerin des Vorjahres gekommen. Fünf Siege in zehn Weltcup-Riesentorläufen hatten ihr in der vergangenen Saison den ersten Platz in der Disziplinenwertung eingebracht. In ihrer bisherigen Karriere musste sie unter anderem zwei Kreuzbandrisse verkraften.

Die schnellste Fahrt des ersten Durchgangs gelang Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin hat den Gesamtweltcup bereits sechsmal für sich entschieden. Zwischen ihrer Zeit und jener der Schwedin Sara Hector lagen 0,14 Sekunden zugunsten Shiffrins. Den dritten Rang nahm die Schweizerin Camille Rast mit einem Rückstand von 0,37 Sekunden ein.

Aus dem österreichischen Team schaffte ausschließlich Franziska Gritsch den Sprung in den zweiten Lauf. Für sie standen Platz 15 und ein Rückstand von 1,48 Sekunden auf Shiffrin zu Buche. Stephanie Brunner fehlten 2,81 Sekunden auf die Bestzeit. Als 38. musste sie auf die Teilnahme am Finale verzichten.

Auch für Ricarda Haaser auf Rang 40, Victoria Olivier auf Rang 49 und Elena Riederer auf Rang 55 reichte es nicht für einen weiteren Durchgang. Außerhalb des Finalfeldes landeten nach dem ersten Lauf ebenso Valentina Rings-Wanner als 57., Leonie Raich als 60. und Natalie Falch als 61.

Arbeiten, die an der Piste notwendig waren, hatten den Rennbeginn um eine halbe Stunde hinausgeschoben. Der erste Durchgang begann um 10.30 Uhr, das Finale am Rettenbachferner war für 13.30 Uhr statt der ursprünglich vorgesehenen 13.00 Uhr angesetzt.

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