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Letzter PV-Fördercall startet am 8. Oktober mit 38,5 Mio. EuroBild mit KI erstellt

Der Call läuft vom 8. bis 22. Oktober. Gefördert werden neue beziehungsweise erweiterte PV-Anlagen und damit verbundene Stromspeicher.

Der dritte und letzte EAG-Fördercall des Jahres 2026 startet am 8. Oktober um 17 Uhr mit der Ticketziehung und läuft bis 22. Oktober.

Für neue beziehungsweise erweiterte Photovoltaikanlagen und damit verbundene Stromspeicher stehen 38,5 Millionen Euro bereit. Nach der geltenden Förderverordnung waren für den Call regulär acht Millionen Euro vorgesehen.

Die zusätzlichen Mittel stammen aus Restmitteln früherer Fördercalls, insbesondere aus Förderzusagen für Projekte, die nicht oder nur teilweise umgesetzt wurden. Es handelt sich nicht um ein neues Budget. Nach der geltenden EAG-Systematik werden verfügbare Restmittel wieder für Förderungen eingesetzt.

Förderung soll stärker Speicher einbeziehen

Das Ministerium verweist auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach Photovoltaik und Veränderungen bei Markt und Energiesystem. Photovoltaik sei deutlich günstiger geworden, beim Ausbau seien große Fortschritte erzielt worden.

Beim zweiten Fördercall 2026 waren die verfügbaren Mittel nach kurzer Zeit gebunden. Knapp 28.000 Anträge standen Mitteln für rund 3.000 Projekte gegenüber. Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sagte, Haushalte und Betriebe bräuchten ein einfacheres und planbareres System.

Ab 2027 soll die Förderung stärker auf intelligente Speichersysteme ausgerichtet werden. Vorgesehen ist ein Speichersystembonus für Speicher bei neuen PV-Anlagen und für die Nachrüstung bestehender Anlagen. Ein intelligentes Energiemanagementsystem soll Fördervoraussetzung werden. Strom soll dann gespeichert, genutzt oder ins Netz abgegeben werden, wenn es für das Gesamtsystem sinnvoll ist.

Ein laufendes Modell soll Fördercalls ablösen

An die Stelle einzelner Fördercalls soll ein kontinuierliches, antragsbasiertes Modell nach Fertigstellung treten.

Die konkreten Förderbedingungen, die Höhe des Bonus und die technischen Kriterien werden derzeit abschließend ausgearbeitet. Für die notwendige gesetzliche Änderung ist eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erforderlich.

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