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KI-Symbolbild: Eine uniformierte Person steht neben einem blau-weiß-roten Pkw mit Blaulicht.Bild mit KI erstellt

Die vier Festgenommenen räumten ihre Anwesenheit am Tatort ein. Auch das 35-jährige Schussopfer wurde wegen Suchtmittelhandelsverdachts festgenommen.

Vier Männer stehen unter Verdacht, auf einen 35-Jährigen in Wien-Penzing geschossen zu haben. Die Polizei nahm sie am Freitag fest. Die Beschuldigten sind 27, 33, 39 und 46 Jahre alt. Zur Gruppe gehören zwei Russen, ein Syrer und ein Staatenloser.

Den Männern wird ein Raub am Montag zur Last gelegt: In der Wohnung des 35-Jährigen sollen sie einen höheren Geldbetrag an sich genommen haben. Zwischen dem Bewohner und den vier Männern bestand zuvor keine Bekanntschaft. Nach seiner eigenen Schilderung folgte der 35-Jährige den Verdächtigen, als sie mit dem Geld flüchteten. Eine weitere Person, die zuvor ebenso in der Wohnung gewesen war, begleitete ihn.

Noch bevor die Schüsse fielen, soll es auf der Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten gekommen sein. Die Schussverletzung, die der 35-Jährige am Unterleib davontrug, war schwer. Am Montag wurde er verletzt in einer Wohnung entdeckt und anschließend zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Identität der vier Beschuldigten klärte das Landeskriminalamt Wien. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden Hausdurchsuchungen vorgenommen. Diese erstreckten sich über fünf Wiener Bezirke. Bei den Befragungen räumten alle vier Männer ein, sich am Tatort aufgehalten zu haben. Auch Teile des Geschehens bestätigten sie. Die Festgenommenen sollen im Suchtmittelhandel tätig sein.

Offen bleiben sowohl das Motiv als auch die Frage, wer geschossen hat. Der 35-Jährige steht seinerseits im Verdacht, Suchtmittelhandel betrieben zu haben. Für ihn und die vier Verdächtigen steht die Überstellung in eine Justizanstalt an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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