Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
KI-generiertes Bild: Uniformierte Personen gehen vor einer Glasfassade.KI-Bild

Am 1. Dezember starten rund 600 Polizeischülerinnen und -schüler ihre Grundausbildung. Seit September wird das Dienstzeitmodell in fünf Bezirken getestet.

Am 1. Dezember 2026 starten rund 600 Polizeischülerinnen und -schüler in sämtlichen Bundesländern in die Grundausbildung. In Wien fand am 28. Oktober 2026 eine Pressekonferenz statt, bei der Innenminister Gerhard Karner und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl die Maßnahmen erläuterten.

Die Grundausbildung absolvieren derzeit rund 2.240 Polizeischülerinnen und -schüler. Bei mehr als 1.500 von ihnen liegt der Ausbildungsbeginn im Jahr 2026, entweder ist er bereits erfolgt oder steht noch aus.

Rund 1.500 Personen beendeten ihre Grundausbildung im Laufe des Jahres 2026. Mehr als 410 weitere beenden ihre Ausbildung noch im selben Jahr. Österreichweit zählte die Polizei im laufenden Jahr bislang knapp 9.000 Bewerbungen, rund 4.000 davon entfielen auf Wien. Für 2027 soll es rund 2.000 Aufnahmen geben. Nur in einem Jahr wären mehr Aufnahmen verzeichnet worden.

„Wien auf Zeit“ soll weitere Aufnahmen in Wien ermöglichen

Das Modell „Wien auf Zeit“ soll in Wien einen Zuwachs bei den Polizeiaufnahmen bringen. Rund 50 treten noch im Dezember ihren Dienst an. In Wien können künftige Polizistinnen und Polizisten aus sämtlichen Bundesländern vorübergehend Dienst leisten. Ihre Rückkehr ins Heimatbundesland ist nach fünf Jahren garantiert. Davon entfallen zwei Jahre auf die Ausbildung und drei auf den Außendienst.

Das Angebot steht ebenso Polizeibediensteten offen, die seit Jahren in Wien arbeiten und eine Versetzung in ihr Heimatbundesland wünschen. Die bestehenden Wartelisten sind dabei maßgeblich. Pro Jahr werden mindestens zehn Prozent der zusätzlich möglichen Wiener Polizeischülerinnen und -schüler in ihre Heimatbundesländer zurückversetzt.

Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl erklärte, geeignete Bewerberinnen und Bewerber würden in den Bundesländern mitunter nicht aufgenommen. Das Modell ermögliche ihnen, ihren beruflichen Einsatz an Orte mit Personalbedarf zu verlegen und zugleich Einblicke in das Leben in der Großstadt zu gewinnen.

In ganz Österreich läuft seit Anfang September 2026 in fünf Bezirken ein Probelauf für das neue Dienstzeitmodell. Die Testphase soll vor allem neue Erkenntnisse bringen. 24-Stunden-Dienste bleiben möglich, bis zu vier in einem Kalendermonat. Sollten sich im weiteren Probebetrieb notwendige Änderungen zeigen, werden sie umgesetzt. Eine Anpassung erfolgte bereits Anfang Oktober.

Die Vorausplanungsphase wurde von drei Monaten auf vier Kalenderwochen verkürzt. Auf Wunsch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Dienstpläne erst bis zum 25. des Vormonats festgelegt. Ursprünglich war dafür der 17. des Vormonats vorgesehen.

Fehler entdeckt? So gehen wir mit Fehlern um

Lass Deine Reaktion da

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.