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KI-Symbolbild: Eine weiße Kerze brennt auf einem Holztisch neben unscharfen Blumen.Bild mit KI erstellt

Der 70-jährige Schriftsteller starb in Wien. Zuletzt befand er sich in einem Hospiz und schrieb online über seine Erkrankung.

Joachim Lottmann lebte in Wien und starb dort im Alter von 70 Jahren. Zuletzt lebte er in einem Hospiz. Zuletzt kam sein Buch „Port Stanley ist gefallen“ heraus.

Lottmann war Schriftsteller, Journalist und Reporter. 1956 kam er in Hamburg zur Welt, seine Kindheit verbrachte er in Bayern. Zu seinen Studienfächern gehörten Literaturwissenschaft und Theatergeschichte. Seine Texte führten autobiografische Elemente und Fiktion zusammen.

Mit „Mai, Juni, Juli“ legte Lottmann 1987 seinen Debütroman vor. Zu seinen weiteren Büchern zählten „Die Jugend von heute“, „Deutsche Einheit“, „Der Geldkomplex“, „Endlich Kokain“ und „Alles Lüge“.

2024 erhielt er die Diagnose Krebs. Seine Erkrankung machte er öffentlich. Seit Anfang 2026 schrieb Lottmann im Internet in seinem „Langweiligen Tagebuch“ über die Krankheit. Er sagte voraus, dass ihm nicht mehr viel Lebenszeit bleibe.

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