Schützenaufmarsch mit Österreich-Fahne entfacht Streit in Bozen
Bild mit KI erstellt Rund 1.000 Schützen nahmen am Zapfenstreich teil. Die österreichische Fahne wurde auf dem Waltherplatz in Bozen gehisst.
Rund 1.000 Schützen aus unterschiedlichen Teilen Südtirols versammelten sich am Abend vor dem österreichischen Nationalfeiertag auf dem Waltherplatz in Bozen. Anlass war der „Große Österreichische Zapfenstreich“. In der Politik kam es wegen des Aufmarschs der Südtiroler Schützen zu Auseinandersetzungen.
Eine großformatige Fahne Österreichs führten die Teilnehmer auf ihrem Weg zum Waltherplatz mit. Dort folgte anschließend das Hissen der Fahne.
Unter den Gästen befand sich Wolfgang Lukas Strohmayer, der für Österreich in Mailand das Amt des Generalkonsuls bekleidet. Auch die SVP-Politikerin Rosmarie Pamer, Südtiroler Landeshauptmann-Stellvertreterin, war beim Zapfenstreich dabei. Zum Kreis der Besucher zählte außerdem Luis Durnwalder. Der ehemalige Landeshauptmann gehört ebenfalls der SVP an.
Rückhalt erhielt die Veranstaltung von Sven Knoll. Er vertritt als Landtagsabgeordneter die Süd-Tiroler Freiheit, die zur Opposition gehört. Entschiedene Ablehnung kam hingegen von Alessandro Urzi. Seine Partei Fratelli d’Italia (FdI) gehört in Italien der Regierung an. Urzi ist Südtiroler Abgeordneter.
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