Schülerinnen erleben Stadtpolitik im Innsbrucker Rathaus

Beim Aktionstag „Girls in Politics“ sprachen 14 Mittelschülerinnen mit Politikerinnen und Jugendbeirätinnen über Wege in die Politik und Mitbestimmung.
Vierzehn Schülerinnen aus Innsbrucker Mittelschulen verbrachten gemeinsam mit Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr einen Vormittag im Innsbrucker Rathaus. Beim Aktionstag „Girls in Politics“ erhielten sie Einblicke in die Stadtpolitik.
Im Plenarsaal tauschten sie sich mit Mayr, den Gemeinderätinnen Christine Oppitz-Plörer, Marlene Trinkl und Sabine Lerch, den Jugendbeirätinnen Antonella, Mavis und Viktoria sowie Mitarbeiterinnen der Stadt aus. Im Gespräch ging es um Wege in die Politik und darum, wie Mitbestimmung auch ohne politisches Amt möglich ist. Die Schülerinnen stellten Fragen, brachten Anliegen vor und wagten sich selbst ans Rednerpult.
Nach einer gemeinsamen Jause folgte eine kurze Tour durch das Rathaus. Die Schülerinnen lernten den Arbeitsalltag der Magistratsbediensteten kennen und sahen, wo der Bürgermeister zu finden ist, wo der Stadtsenat tagt und wo sie Antworten auf unterschiedliche Anliegen erhalten.
Den Abschluss bildete der Besuch der Veranstaltung „Eine Stadt sagt Danke“, einer Geburtstagsfeier für Innsbrucker:innen des Jahrgangs 1956, die im laufenden Jahr ihren 70. Geburtstag gefeiert haben oder noch feiern. Dabei erhielten die Schülerinnen Einblick in repräsentative Aufgaben einer Vizebürgermeisterin.
Die Stadt Innsbruck beteiligte sich erneut an der Initiative „Girls in Politics“ des Österreichischen Städtebundes und des Frauenministeriums. Mayr sagte, sie wolle Mädchen darin bestärken, eigene Ideen einzubringen und Politik mitzugestalten. Gerade in der weiterhin stark männlich geprägten Kommunalpolitik brauche es weibliche Vorbilder, sagte die Vizebürgermeisterin. Im Gemeinderat gebe es einen parteiübergreifenden Konsens, junge Frauen zur Beteiligung zu ermutigen.
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