Staatsanwaltschaft prüft Untreueverdacht bei Grazer Messe
Bild mit KI erstellt Überhöhte Rabatte und nicht verrechnete Zusatzleistungen stehen im Zentrum der Vorwürfe gegen Führungskräfte der Grazer Messe.
Die Staatsanwaltschaft Graz geht bei der Grazer Messe einem Untreueverdacht gegen Geschäftsführer und Vorstand Martin Ullrich nach. Neben Ullrich wird gegen zwei weitere Angestellte in leitenden Funktionen ermittelt.
Eine anonym erstattete Anzeige gab den Anstoß für die Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft sieht sich dabei an, wie bei Veranstaltungen und gegenüber Ausstellern über Geld entschieden wurde. Führungskräften wird vorgeworfen, Veranstaltern teils überhöhte Preisnachlässe eingeräumt oder diesen zugestimmt und damit die unternehmenseigenen Compliance-Richtlinien missachtet zu haben. Auch fehlende Rechnungen für gewisse Zusatzleistungen sind Teil der Vorwürfe.
Die Anschuldigungen weist Ullrich zurück. Die Prüfung der Vorwürfe dauert an, ihr Ergebnis ist offen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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