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VKI warnt vor zehn Produktgruppen für Babys und KinderBild mit KI erstellt

Der VKI nennt mögliche Erstickungs-, Strangulations- und Unfallgefahren. Eltern sollten prüfen, ob Produkte nötig und für ihren Zweck geeignet sind.

Schlafpositionierer, Beißketten und Lauflernhilfen gehören zu zehn Produktgruppen für Babys und Kleinkinder, die der Verein für Konsumenteninformation (VKI) als besonders riskant einstuft. Erarbeitet haben die Liste europäische Verbraucherorganisationen zusammen mit Fachleuten der ANEC. Diese Organisation setzt sich in den europäischen Normungsgremien für Konsumentinnen und Konsumenten ein.

Der VKI rät Eltern, sich vor dem Kauf über mögliche Gefahren zu informieren und zu überlegen, ob ein Produkt wirklich gebraucht wird. Auf Artikel, die schon durch ihre Bauweise besonders gefährlich sind, sollten Eltern ganz verzichten.

Gefahren beim Baden, Trinken und Schlafen

Mit einem Baby-Badesitz kann das Kind kippen und mit dem Kopf unter Wasser geraten. Weil der Sitz sicher wirkt, lassen Eltern ihr Baby darin außerdem leichter kurz allein. Baby-Nackenschwimmringe bergen die Gefahr des Ertrinkens oder Erstickens und können den Nacken verletzen. Selbstfütterungskissen halten die Flasche, ohne dass jemand danebensitzt. Hört das Baby auf zu schlucken, läuft trotzdem Milch nach, es droht Ersticken. Liegt das Kissen um den Hals, kommt die Gefahr einer Strangulation dazu. Kanada, Australien und Irland untersagen diese Kissen.

Verrutscht ein Schlafpositionierer oder dreht sich das Baby, kann das die Atmung behindern. Medizinisch notwendige Lagerungshilfen, die unter fachlicher Anleitung verwendet werden, fallen laut VKI nicht darunter. In sensorischen Schaukeln aus weichem Stoff kann sich ein Kind mit Kopf oder Hals verfangen, im schlimmsten Fall mit tödlichen Folgen.

Ketten, Gehhilfen und weitere Schlafhilfen

Beißketten aus Bernstein, Holz, Marmor oder Silikon, die Kinder am Körper tragen, können zu Strangulation führen. Geht die Kette kaputt, kann das Kind einzelne Perlen verschlucken. Mit Lauflernhilfen sind Babys rasch unterwegs, auch zur nächsten Treppe. Ein Sturz kann das Kind schwer verletzen, zudem kann die motorische Entwicklung leiden. Auch diese Gehhilfen untersagt Kanada.

Gewichtete Schlafsäcke können mit ihrem zusätzlichen Gewicht Atmung und Herzfunktion beeinträchtigen, verrutscht das Gewicht über Mund oder Nase, droht Ersticken. Im Pucksack sind die Arme eingeschränkt, ein Kind in Bauchlage kann sich dann womöglich nicht mehr zurückdrehen, und wer darin nach unten rutscht, kann ebenfalls ersticken.

Auch Haarbänder mit Schleifen stehen auf der Liste: Sie können über Mund oder Nase rutschen, vor allem wenn niemand auf das Baby schaut, und Schleifen, Perlen oder anderer Zierrat können sich lösen und verschluckt werden. Weitere Informationen stellt der VKI unter vki.at/babyprodukte-2026 bereit.

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